Illerkirchberg
AfD kritisiert Migrationspolitik nach Messerangriff
In Illerkirchberg werden zwei Mädchen auf dem Schulweg angegriffen. Eine 14-Jährige wird dabei so schwer verletzt, dass sie Stunden später im Krankenhaus verstirbt. Nun hat die AfD die Mirgationspolitik im Land kritisiert.
Update vom 10. Dezember, 14.33 Uhr: Die AfD hat nach dem Gewaltverbrechen an zwei Mädchen in Illerkirchberg nahe Ulm bei einer Kundgebung gegen die Migrationspolitik in Deutschland protestiert. Die Partei nannte die Aktion vom Samstag vor dem Rathaus eine „stille Gedenkveranstaltung“. Ein Sprecher der Partei sprach von etwa 70 bis 90 Menschen. Eine Sprecherin des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis schätzte die Teilnehmerzahl auf 120 bis 150 Menschen.
In Abgrenzung zu der AfD-Veranstaltung versammelten sich am Samstag in der Nähe weitere Menschen, um ihre Trauer zu zeigen und für Frieden, Solidarität und Toleranz zu werben. Die Polizei konnte hier keine Teilnehmerzahl nennen. Laut einem Polizeisprecher verlief „alles ganz ruhig“.
Am Montagmorgen soll ein Mann aus Eritrea zwei Mädchen auf dem Weg zur Schule in Illerkirchberg angegriffen und so schwer verletzt haben, dass eine 14-Jährige starb. Das zweite Mädchen, 13 Jahre alt, wurde vermutlich mit einem Messer schwer verletzt. Gegen den 27 Jahre alten Verdächtigen wurde Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes erlassen. Er sei laut Staatsanwaltschaft in einem Justizvollzugskrankenhaus und schweige zu den Vorwürfen.
Neue Erkenntnisse nach Messerangriff: Täter hat sich wohl selbst verletzt
Update vom 8. Dezember, 12.20 Uhr: Nach der Messerattacke auf zwei Mädchen in Illerkirchberg bei Ulm, bei der die 14-jährige Ece S. ihr Leben verlor, gibt es neue Entwicklungen und Erkenntnisse. Die Beerdigung von Ece S. fand bereits am Mittwoch statt, unter Polizeischutz trauerten knapp 1.000 Menschen um die 14-Jährige.
Nach der brutalen Tat wurden drei Menschen festgenommen. Gegen einen 27-jährigen Mann, welcher nach der Tat verletzt war, wurde Haftbefehl wegen Mordes erlassen. Neuesten Ermittlungen zufolge soll sich der mutmaßliche Täter selbst verletzt haben. Die anderen beiden Männer wurden wieder frei gelassen. Nun hat einer der vorübergehenden Verdächtigten sich das Leben genommen.
Mutmaßlicher Täter von Illerkirchberg soll sich wohl selbst verletzt haben
Die Staatsanwaltschaft verspricht sich nach Angaben vom Donnerstag von rechtsmedizinischen Untersuchungen an dem 27-Jährigen mehr Aufschluss darüber, wie es konkret zu den Verletzungen kam. Der mutmaßliche Täter befindet sich in einem Justizvollzugskrankenhaus und schweigt weiter zu den Vorwürfen.
Die Polizei fand bei dem Eritreer ein Messer, das die Ermittler für die Tatwaffe halten. Laut Staatsanwaltschaft gibt es zunächst keine Anhaltspunkte, dass sich der Mann und die Opfer kannten, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet. Die Ermittler prüfen, ob der 27-Jährige zuvor auffällig aggressiv gewesen sei. Bei den Behörden war der Mann vor dem Angriff nicht durch Gewalttaten bekannt. Er befindet sich den Angaben zufolge seit 2016 in Deutschland.
Haftbefehl wegen Mordes nach Messerangriff auf Ece S. in Illerkirchberg
Update, 16.30 Uhr: Nach dem Angriff auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg bei Ulm, bei dem eines der Mädchen, die 14-jährige Ece S., tödlich, und eines schwer verletzt wurde, ist Haftbefehl gegen den Verdächtigen erlassen worden. Dem 27-Jährigen wird nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Mord sowie versuchter Mord vorgeworfen. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, äußerte sich der Mann bei der Vorführung in der Klinik, in der er sich wegen eigener Verletzungen befindet, nicht zu den Vorwürfen. Der 27-Jährige aus Eritrea sei nun in einem Justizvollzugskrankenhaus.
Die Familie der getöteten Ece S. befindet sich derzeit in tiefer, aber öffentlicher Trauer. Die Obduktion am Dienstag hat ergeben, dass Ece in Folge der Stichverletzungen verblutet ist.
Warum musste Ece S. aus Illerkirchberg sterben?
Update, 13 Uhr: Zwei der drei Männer, die nach dem Messer-Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg am Montag festgenommen wurden, sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Das schreibt die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) und beruft sich auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Verdacht gegen die beiden Männer habe sich nicht erhärtet, sodass man sie wieder auf freien Fuß habe setzen können. Der mutmaßliche Tatverdächtige berufe sich indes auf sein Aussageverweigerungsrecht. Warum die 14-jährige Ece S. sterben musste und ihre 13-jährige Freundin schwer verletzt wurde? Weiterhin unklar.
Mutmaßlicher Täter vor Attacke auf Schulmädchen bisher nicht durch Gewaltdelikte aufgefallen
Bislang soll der mutmaßliche Täter nicht durch Gewaltdelikte aufgefallen sein. Er sei lediglich einmal als Schwarzfahrer erwischt worden und sonst nicht polizeibekannt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Ulm der „dpa“.
Im Verlauf des Dienstags soll bekannt werden, ob Haftbefehl gegen den Mann erlassen werde. Derzeit lägen ihm keine Erkenntnisse einer psychischen Beeinträchtigung vor.
Täter schweigt nach Messer-Angriff auf zwei Mädchen in Illerkirchberg
Update vom 6. Dezember um 10:35 Uhr: Auch einen Tag nach dem Messer-Angriff auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg in Baden-Württemberg, bei dem die 14-jährige Ece S. ihr Leben verlor, bleibt die Frage nach dem „Warum“ unbeantwortet. Am heutigen Dienstag findet für das Mädchen im Cem-Haus in Ulm eine Gedenkveranstaltung statt.
Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet, wurde der mutmaßliche 27-jährige Täter bereits vernommen. Angaben zur Sache habe er aber nicht gemacht, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag. Der Mann sei nach wie vor mit erheblichen Verletzungen unter polizeilicher Bewachung im Krankenhaus und stundenlang operiert worden. Ein Polizeisprecher hatte zuvor gesagt, er habe sich vermutlich mit dem Messer verletzt.
Nach Angriff auf zwei Mädchen: Prüfung auf verminderte Schuldfähigkeit des mutmaßlichen Täters
Die Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob sie Haftbefehl beantragt oder ob es Anhaltspunkte für verminderte oder ausgeschlossene Schuldfähigkeit gibt, was gegebenenfalls eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik nach sich ziehen würde. Dafür brauche es aber zunächst ein Kurzgutachten, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Mann aus Eritrea hatte am Montag nach bisherigen Erkenntnissen zwei Schülerinnen auf der Straße vermutlich mit einem Messer angegriffen. Eine 14-Jährige musste noch am Tatort wiederbelebt werden, bevor sie in eine Klinik gebracht wurde. Dort starb sie Stunden später.
Das zweite angegriffene Mädchen habe seine Wissens nach die Nacht im Krankenhaus verbracht und sei medizinisch soweit versorgt, sagte der Sprecher weiter. Die 13-Jährige sei so schwer verletzt worden, dass in ihrem Fall gegebenenfalls auch der Verdacht des versuchten Mordes im Raum stehe. Ihre psychische Verfassung sei schwer zu beurteilen, es habe das Angebot einer Notfallseelsorge gegeben.
Messer-Attacke auf Schülerinnen: 14-Jährige stirbt – Angreifer ist Asylbewerber
Update um 18:15 Uhr: Nach einer Attacke auf zwei Schülerinnen in Illerkirchberg (Baden-Württemberg) am Montag ist eine 14-Jährige an ihren Verletzungen gestorben. Nun bestätigt die Polizei in einer Pressemitteilung: Der Angreifer ist „aus einer benachbarten Asylbewerberunterkunft gekommen und nach der Tat dorthin wieder geflüchtet“. Als die Polizei die Unterkunft mit Spezialkräften durchsuchte, traf sie dort auf „drei Bewohner, alle Asylbewerber aus Eritrea. Zwei nahm sie mit zur Dienststelle. Der Dritte war verletzt und musste in ärztliche Behandlung.“
Zwei Mädchen auf Schulweg mit Messer attackiert: Polizei gibt weitere Details bekannt
Gegen 7.30 Uhr hatten Zeugen der Polizei gemeldet, dass in Oberkirchberg (Teilort von Illerkirchberg) zwei Mädchen angegriffen und verletzt worden seien. Der alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich sofort um die 13 und 14 Jahre alten Schülerinnen und brachte sie in Kliniken. Dort verstarb die 14-jährige Deutsche mit Migrationshintergrund im Laufe des Tages. Die noch laufende Obduktion soll nähere Hinweise auf die genaue Todesursache geben.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler wurden die Mädchen vermutlich mit einem Messer angegriffen. Die Mädchen waren zu dieser Zeit auf dem Weg zur Schule. Die 14-Jährige musste nach dem Angriff noch am Tatort wiederbelebt werden, bevor sie in die Klinik gebracht wurde, wo sie trotz aller ärztlichen Bemühungen starb. Auch die 13-Jährige, ebenfalls eine deutsche Staatsangehörige, wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Der 27-Jährige, der verletzt in der Unterkunft angetroffen wurde, steht im Verdacht, die Mädchen angegriffen zu haben. Bei ihm fand die Polizei auch ein Messer, welches als Tatwaffe in Betracht kommt. Der Verdächtige befindet sich aktuell unter polizeilicher Bewachung im Krankenhaus.
Kinder auf Schulweg attackiert: 14-Jährige stirbt – weiteres Mädchen schwer verletzt
Update um 15 Uhr: Auf dem Weg zur Schule wurden in Illerkirchberg zwei Mädchen angegriffen und schwer verletzt. Wie ein Sprecher der Polizei gegenüber echo24.de bestätigt, ist eins der Mädchen an ihren Verletzungen gestorben. Zum Gesundheitszustand der zweiten Schülerin konnte die Polizei keine weiteren Angaben machen.
Im Laufe des Tages will die Polizei eine Pressemitteilung zu dem Vorfall veröffentlichen. Bislang gibt es allerdings kaum neue Erkenntnisse zu dem brutalen Überfall am Montagmorgen.
Mann attackiert Kinder auf dem Schulweg in Baden-Württemberg
Erstmeldung, 5. Dezember, um 12:24 Uhr: Zwei Mädchen wurden am Montagmorgen auf dem Weg in die Schule in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis) von einem Mann angegriffen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort, der Tatverdächtige wurde bereits festgenommen. Beide Mädchen mussten schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Mutmaßlicher Täter nach Attacke auf Schulkinder in Baden-Württemberg bereits gefasst
Der mutmaßliche Täter hatte sich, wie der „SWR“ schreibt, in ein Haus geflüchtet. Drei Menschen sollen von der Polizei bereits festgenommen worden sein, darunter auch der Tatverdächtige. Die Bewohner des Hauses, in das der Täter geflüchtet war, wurden von der Polizei in Sicherheit gebracht.
Die Polizei war, wie der „SWR“ weiter berichtet, mit einem Sondereinsatzkommando vor Ort und hat, um sich einen Überblick über das Gebiet zu verschaffen, unter anderem auch Drohnen eingesetzt.
Wie die Polizei auf Nachfrage von echo24.de bestätigt, wurden drei Personen vorläufig festgenommen. Es werde jetzt geprüft, ob diese mit der Tat in Zusammenhang stehen. Zu möglicherweise eingesetzten Waffen kann die Polizei derzeit noch keine Auskunft geben.
