46-Jährigen schwer verletzt befreit

Mann aus Schwäbisch Hall nach Brandenburg entführt: Täter forderten Lösegeld

Hier sind Einsatzkräfte am Tatort einer Entführung.
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Einsatzkräfte des Kriminaldauerdienstes (KDD) und der Spurensicherung am Tatort in Brandenburg.

Das SEK konnte einen aus Schwäbisch Hall entführten Mann schwer verletzt in Brandenburg befreien, zwei Tatverdächtige sind in U-Haft. Nun nenn die Polizei Details zur Entführung.

Ein 46-Jähriger ist am Dienstagnachmittag in Schwäbsich Hall entführt worden. Der Mann wurde in seiner Wohnung von zwei Männern aufgesucht und körperlich attackiert. Die beiden Männer zerrten den 46-Jährigen laut Polizei aus seiner Wohnung in einen Pkw und fuhren davon. Ein Zeuge meldete den Vorfall. Ermittlungen ergaben dann, dass der Entführte bis nach Brandenburg gebracht wurde. Die Polizei kann den Mann schließlich befreien und nimmt vier Verdächtige fest, wie echo24.de berichtet.

46-Jähriger von Schwäbisch Hall nach Brandburg entführt: Zwei Männer in Untersuchungshaft

Nach der Entführung des 46-Jährigen über mehrere hundert Kilometer durch halb Deutschland befinden sich nun zwei der vier festgenommenen Tatverdächtigen Untersuchungshaft. Wie die Staatsanwaltschaft Heilbronn und die Polizei am Donnerstag mitteilen, stehen die beiden Männer unter dringendem Tatverdach.

Wie die Polizei nun bekannt gibt, forderten die Männer im Alter von 26 und 28 Jahren offenbar ein Lösegeld in fünfstelliger Höhe. Einer der beiden Verdächtigen soll zudem vergangene Woche in eine Schießerei in Berlin verwickelt gewesen sein, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Donnerstag bestätigt. Demnach sollen zuerst mehrere Männer aufeinander losgegangen sein, bis einige Schüsse fielen. Zwei Männer wurden nach der Schießerei mit Verletzungen aufgefunden.

Laut den Ermittlungen der Polizei sollen sich das Opfer und die beiden mutmaßlichen Haupttäter der Entführung gekannt haben, es bestand ein „geschäftliches Verhältnis“. Beim Zugriff nahmen die Einsatzkräfte am Mittwoch zuerst noch zwei weitere Männer fest. Ein 31-Jähriger und ein 60-Jähriger wurden jedoch am Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt. 

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