Wetter in Baden-Württemberg
Bis zu 19 Grad an Silvester – Feuerwerk zum Jahreswechsel ohne Schnee
VonTobias Beckerschließen
Das Wetter in Baden-Württemberg bringt Regen, Sturm und milde Temperaturen. An Silvester kann es sogar einen Wärmehammer geben, wie manche Wettermodelle vorhersagen.
Wieder einmal feierte Baden-Württemberg Weihnachten ohne Schnee. Milde, fast schon frühlingshafte Temperaturen waren angesagt an Heiligabend. Auch die Aussichten für die Feiertage sind nicht besser. In Baden-Württemberg hier und da gibt es Regen, an manchen Orten kann aber sogar die Sonne hinter den Wolken rauskommen. Aber: Hält das milde Wetter auch bis Silvester?
Wetter in Baden-Württemberg: Warnung vor Sturmböen, Temperaturen bleiben mild
Windig. Das ist ein Stichwort, dass für das Wetter in Baden-Württemberg noch gilt. Es kann durchaus zu starken Sturmböen kommen, wie verschiedene Experten vorhersagen. So schreibt auch der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) von starken bis stürmischen Böen in tieferen Lagen. Bis zu 60 Kilometer pro Stunde werden demnach am zweiten Weihnachtstag erwartet.
Das wurde bereits in den vergangenen Tagen prognostiziert. Auch von Hochwasser-Gefahr in Deutschland ist die Rede gewesen - und das gilt auch immer noch. Dennoch stellt sich die Frage, wie das Wetter zum Jahreswechsel wird. Bei Lidl, Kaufland und Co. gibt es teilweise bereits Böller, aber lohnt es sich, zuzuschlagen?
Wetter an Silvester: 19 Grad in Baden-Württemberg möglich
Silvester wird ein Kracher - im wahrsten Sinne - auch, wenn viele Baumärkte den Verkauf von Feuerwerk inzwischen boykottieren. Denn: Das europäische Wettermodell sagt in Baden-Württemberg bis zu 19 Grad vorher. Wetter-Wahnsinn zum Jahreswechsel! Auch andere Wettermodelle sehen an Silvester deutlich zu hohe Temperaturen auf die Menschen zukommen. Ein Winter-Comeback ist demnach erst im Januar möglich.
Das Schlimme: KEIN Wettermodell hat im Trendzeitraum von zehn bis 14 Tagen ein bisschen Winter in Sicht - im Gegenteil. Aufgrund der aktuellen Temperaturen, haben die Amerikaner sogar die Prognose für Januar schon nach oben korrigiert. So soll es sogar bis zu drei Grad zu warm werden im Vergleich zum langjährigen Klimamittel.
Was bleibt, sind Wind und Regen in wohl rauen Mengen. Wetter-Experte Dominik Jung von „wetter.net“ erklärt, dass die Hochwasser-Gefahr noch nicht vorbei ist. Eine ganz andere Gefahr ist derzeit in den USA real geworden. Dort herrscht absolutes Winterchaos mit bis zu -45 Grad und mehreren Toten. Die für Baden-Württemberg angekündigte Polarkälte mit bis zu 40 Zentimetern Schnee bleibt derweil wohl aus.
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