Gipfeltreffen der Weltmarktführer

Unternehmen ist daheim das „wichtigste Kind am Tisch“ bei Familie Würth

  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Beim „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“ in Schwäbisch Hall sprechen drei Generationen der Familie Würth über das Familienleben und die Zukunft des Unternehmens.

Es ist in dieser Form das erste Mal, dass sich alle drei Generationen der Familie Würth aus Künzelsau gemeinsam einer breiteren Öffentlichkeit zeigen. Beim „Gipfeltreffen der Weltmarktführer“ in Schwäbisch Hall gibt die Familie Würth auf der Bühne nicht nur Einblicke in ihr neues Zusammenspiel im Unternehmen, sondern auch ganz private, wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet (Artikel hinter der Bezahlschranke).

Mehr als 300 Unternehmerinnen und Unternehmer starteten am Dienstagabend in das dreitägige Treffen. Darunter auch Reinhold, Carmen, Bettina, Marion, Christian, Maria, Sebastian und Benjamin Würth.

„Unternehmen war immer das wichtigste Kind am Tisch“ bei Familie Würth

Würth ist ein Familienunternehmen durch und durch. Reinhold Würth verkündete bereits, dass sein Enkel Benjamin sein Nachfolger wird. Enkel und Opa stehen sich nicht erst seit der Verkündung im vergangenen Jahr nahe. „Wir wohnen ja alle gefühlt nur fünf Meter auseinander“, erklärt Benjamin Würth beim Gipfeltreffen.

UnternehmenWürth
SitzKünzelsau (Hohenlohekreis)
Gründung1945
GründerAdolf Würth
MitarbeiterÜber 85.000 Mitarbeiter
Umsatz19,95 Milliarden Euro (2022)

Regelmäßig isst die Familie gemeinsam und verbringt Abende zusammen: „Das Unternehmen war allerdings immer das wichtigste Kind am Tisch“, verrät Bettina Würth. „Aber das ist nicht unbedingt als schlecht anzusehen“, findet die 61-Jährige.

Würth soll familiär und bodenständig bleiben – Arroganz hat im Unternehmen nichts verloren

Seine Abneigung gegen Arroganz betont Reinhold Würth auch an diesem Abend, wie die „Heilbronner Stimme“ berichtet. Ein „Geh und mach“ habe bei Würth nichts verloren, auch wenn ein Mitarbeiter eine hohe Position hat – Bodenständigkeit und Hoflichkeit wird in dem Unternehmen großgeschrieben.

Wie echo24.de berichtet, möchte Benjamin Würth, Enkel des Unternehmers Reinhold Würth, den Konzern trotz seiner Größe auch weiterhin familiär halten. Auf der Bühne spricht der Würth-Enkel über seine Pläne für die Firma.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Marijan Murat

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