Jede Menge Schreckmomente

Herrlicher Grusel: "Schaurige Altweibernächte" in Tripsdrill

  • Daniel Hagmann
    VonDaniel Hagmann
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Horror-Clowns, verrückte Wissenschaftler und ein Grauen wie in den "Saw"-Filmen.

Viele junge Besucher haben sich unheimlich verkleidet.

Was geht denn da in der Burg "Rauhe Klinge" vor sich? Bestimmt nichts Gutes! Vor rot flackerndem Licht erkennt man von außen eine Hand mit einem spitzen Messer. Ob da gerade jemand ermordet wird? Die blauen, grünen und roten Lichter, die das Gemäuer von außen anstrahlen, sorgen für zusätzlichen Schauder. Und wer dann noch keine Gänsehaut hat, muss nur die Ohren spitzen und auf die gruselige Musik hören, die durch das nächtliche Tripsdrill weht. Spätestens dann ist die Gänsehaut perfekt.

Erlebnispark Tripsdrill wird zum Grusel-Paradies

Bei den "Schaurigen Altweibernächten" verwandelt sich der beschauliche Erlebnispark Tripsdrill gestern Abend wieder in ein Paradies für mehrere Tausend Grusel-Fans. Zwischen liebevoller Herbst-Kürbis-Deko wandern schauerliche Walking-Acts umher und lehren den Zuschauern das Fürchten. Aus dem dichten Kunstnebel der verwinkelten Warte-Wege vor den Attraktionen schält sich da plötzlich ein untoter Wissenschaftler hervor und blickt einen mit blutunterlaufenen Augen fies an. Buh!

Horror-Clowns bei den "Schaurigen Altweibernächten"

Mehr als 40 verkleidete Schauspieler sind - in Zusammenarbeit mit dem Verein MaisMaze - unterwegs. Die meisten haben sich aber in einem der drei Grusel-Labyrinthe versteckt. In "Manege frei", neben der Achterbahn "G'sengte Sau", sagt den Besuchern zuerst eine wirklich gruselige Wahrsagerin eine düstere Zukunft voraus, dann betritt man die Welt eines verfluchten Zirkus. Ab jetzt regieren Horror-Clowns und jagen zusammen mit Zombie-Tänzerinnen eiskalte Schauer über den Rücken.

Tripsdrill-Grusel wie bei "Saw"

Wer sich in den "Schrecklichen Werkskeller" von Kalle Kolbenfresser wagt, muss richtig mutig sein. Der verrückte Wissenschaftler hat schon so manchen Menschen auf dem Gewissen. in seiner Werkstatt prangen blutige Handabdrücke an der Wand. Sein Badezimmer erinnert an das Verlies im ersten "Saw"-Film. Und wenn dann noch eingesperrte Menschen-Monster gegen die Wände schlagen, schreien auch hartgesottene Besucher vor Schreck auf. Wie gut, dass auch die Achterbahnen bei den "Schaurigen Altweibernächten" geöffnet haben. Denn eine Fahrt mit der "Karacho" wirkt bei diesem Grusel-Programm schon fast wie Entspannung.

"Die ganze Szenerie hier ist wirklich schön gestaltet - über die Deko, die Attraktionen und die Schauspieler - einfach was für die ganze Familie", sagt Stephan Lohan aus Obertshausen. Steffen und Theresa Wolf aus Kornwestheim haben sich im Hochzeitslabyrinth "Trau dich" amüsiert. Steffen Wolf: "Uns hat es gefallen. Es war gruselig und auch witzig." Sven Hildebrandt aus Sachsenheim mag vor allem den Horror-Zirkus: "Der war wirklich gut. In den toll gestalteten Kulissen und mit den aufwendig geschminkten Schauspielern kommt eine super Schauer-Stimmung auf."

Information

Die "Schaurigen Altweibernächte" laden auch am kommenden Wochenende noch einmal zum Gruseln ein. Am Freitag und Samstag, 19. und 20. Oktober, sind dann von 18 bis 21.30 Uhr wieder allerlei furchterregende Gestalten im Erlebnispark Tripsdrill unterwegs.

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