Böses Überraschungsei im Osternest
Krasser Wucher: Schlüsseldienst fordert unglaubliche Summe
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Ein Neckarsulmer brauchte Hilfe, um seine Wohnungstür zu öffnen. Am Ende hatte ihn der Schlüsseldienst massiv übers Ohr gehauen.
Wie unverschämte Wucherer aus der Notlage einzelner immer wieder Kapital schlagen, ist unglaublich. Ein Neckarsulmer, der am Ostermontag den Schlüsseldienst rief, hatte am Ende ein böses Überraschungsei im Osternest.
Polizei warnt vor Wucher bei Schlüsseldienst
Immer wieder warnt die Polizei vor Wucherern, die für kleine Dienstleistungen große Beträge fordern. Erst vor wenigen Wochen gab es einen krassen Fall in Gemmingen, und am Ostermontag erlebte ein Neckarsulmer eine ähnlich böse Überraschung. Der 42-Jährige sperrte sich aus und brauchte jemanden, der seine ins Schloss gefallene Wohnungstür öffnet. Er schaute im Internet nach und fand die zentrale Telefonnummer eines Schlüsseldienstes in Essen.
Schlüsseldienst verlangte krassen Preis für minimale Dienstleistung
Nach einiger Zeit traf ein Monteur ein und öffnete innerhalb weniger Minuten die Tür. Dann forderte er 1.200 Euro. Da der Neckarsulmer mit seiner EC-Karte aber nur bis 1.000 Euro bezahlen kann, einigten sich beide Parteien eben auf 1.000 Euro. Erst als der Monteur weg war, wurde dem 42-Jährigen bewusst, dass er übers Ohr gehauen wurde und erstattete Anzeige. Für die geleistete Arbeit hätte ein seriöser Schlüsseldienst aus der Region zwischen 70 und 130 Euro verlangt.
Polizei rät: Preis für Schlüsseldienst bereits beim Anruf festlegen
Die Polizei rät, den Preis bereits beim Anruf mit dem Anbieter festzulegen. Geht dieser nicht darauf ein, sollte er auch nicht beauftragt werden. Am besten sollte der Preis vor dem Beginn der Arbeit noch einmal besprochen werden, um sicher zu gehen, dass kein Wucherer am Werk ist.
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