Täter weiterhin auf der Flucht
Frau in Löwenstein erstochen - Soko sucht Zeugen - heute Obduktion
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Die Hintergründe sind noch vollkommen unklar.
Eine 59 Jahre alte Mitarbeiterin einer evangelischen Tagungsstätte in Löwenstein ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Sie wurde tot auf dem Gelände der Einrichtung gefunden. Die Polizei sei am Mittwochabend per Notruf informiert worden. Dann wurde gegen 21.45 Uhr die Leiche gefunden. Die Frau wurde laut "Heilbronner Stimme" erstochen. Zu den Todesumständen wollte die Polizei auf Nachfrage keine Angaben machen. Der Täter sei noch flüchtig. Zeugenaussagen zufolge wurde unmittelbar nach der Tat jedoch eine Person beobachtet, die sich vom Tatort zu Fuß entfernte. Die Hintergründe der Tat waren zunächst völlig unklar.
Die Polizei bildete eine 45-köpfige Sonderkommission. Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Unter anderem sollten Anwohner und Mitarbeiter der Einrichtung als Zeugen vernommen werden. Die Frau hatte im Servicebereich gearbeitet, wie der Geschäftsführer der Tagungsstätte, Albrecht Fischer-Braun, sagte. Nähere Angaben zum Opfer wollte er mit Verweis auf die Hinterbliebenen nicht machen. Das Opfer wird am Freitag durch die Rechtsmedizin obduziert werden.
Die Einrichtung habe rund 50 Mitarbeiter. Nach Bekanntwerden des Tötungsdelikts wurden mehrere Veranstaltungen abgebrochen. Es seien drei Gruppen mit über 60 Personen anwesend gewesen, sagte Fischer-Braun. Auch den Mitarbeitern sei freigestellt worden, ob sie arbeiten oder nicht. Einige seien wieder gegangen.
Die Ermittler der Sonderkommission "Löwe" suchen dringend Zeugen. Wer hat am Mittwochabend im Bereich der Tagungsstätte verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen? Wer kann Angaben zu Personen machen, die möglicherweise Gegenstände weggeworfen haben? Wer hat im näheren oder weiteren Bereich der Tagungsstätte verdächtige Gegenstände oder Bekleidungsstücke aufgefunden oder festgestellt? Hinweise bitte unter Telefon 07131/104-4444 an die Soko "Löwe".
Am Freitagmorgen kreiste ein Hubschrauber über Eichelberg und der Umgebung. Laut Polizei werden Luftbilder vom Tatort gemacht.
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