Kleine Sturmschäden
Tief „Zoltan“ wütet über Heilbronn: 87 Polizei-Einsätze in Sturm-Nacht
VonJuliane Reyleschließen
Julia Cuprakowaschließen
Heftige Sturmböen und Dauerregen haben in Heilbronn und der Region kleinere Schäden angerichtet. Bislang kam es zu 87 Polizei-Einsätzen.
Update, 22. Dezember: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war in der Region Heilbronn in Sachen Unwetter einiges los - Starkregen, Gewitter mit Blitz und Donner und Sturmböen. Wie die Polizei auf Anfrage von echo24.de mitteilte, kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn zu insgesamt 87 sturmbedingten Einsätzen.
Mehrere Bäume seien umgestürzt und hätten Autos getroffen. Dachziegel seien auf Autos gefallen und es habe mehrere kleinere Verkehrsunfälle gegeben. Insgesamt sei aber „nichts Herausragendes passiert“ und alles „glimpflich ausgegangen“. Der Polizei sind bis Freitagmorgen keine Personen bekannt, die durch den Sturm verletzt wurden.
87 Polizei-Einsätze in Heilbronn: Sturm „Zoltan“ fegt über die Region
Erstmeldung, 21. Dezember: Sturmtief „Zoltan“ bringt Orkanböen mit Geschwindigkeiten bis zu 130 Kilometern pro Stunde nach Baden-Württemberg. Auch in Heilbronn besteht am Donnerstag (21. Dezember) Unwettergefahr, es wird vor „schweren Sturmböen“ gewarnt. Und eine Wetterbesserung ist nicht in Sicht. Bis Weihnachten soll es stürmisch bleiben. Und wo es stürmt, sind Sturmschäden nicht weit. So musste die Polizei Heilbronn am Donnerstag zu 42 Sturmeinsätzen ausrücken, wie ein Beamter auf Nachfrage von echo24.de berichtete.
Herabfallende Dachziegel und umgestürzte Bäume – 42 Polizeieinsätze in Heilbronn und Umgebung
Für Heilbronn hat der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) gleich zwei amtliche Unwetterwarnungen herausgegeben. Die Wetterexperten warnen vor Sturmböen und Dauerregen. Bis zu 60 Liter pro Quadratmeter sollen fallen. Vor allem in der Nacht zum Freitag soll es stürmisch werden. Aber auch schon am Donnerstag wehte der Wind tagsüber mit hoher Geschwindigkeit und richtete in Heilbronn und der Region kleinere Schäden an.
Wie die Polizei Heilbronn mitteilte, wurden unter anderem Dachziegel von Dächern auf Autos geschleudert. Aber auch umgestürzte Bäume riefen Polizei und Feuerwehr auf den Plan. „Glücklicherweise wurden uns bisher nur kleinere Schäden gemeldet“, so die Polizei. Menschen wurden nicht verletzt. Auch Verkehrsunfälle sind durch den Sturm nicht zu beklagen. Dennoch sollten Autofahrer ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anpassen. Denn gerade für Autofahrer kann es bei Sturm schnell gefährlich werden. echo24.de erklärt außerdem, wie man sich bei Extremwetter am besten verhalten soll.
Rubriklistenbild: © dpa / Collage: echo24.de

