AKW Neckarwestheim

Warnblockade in Neckarwestheim: Atomkraftgegner demonstrieren vor Kraftwerk

  • Michaela Ebert
    VonMichaela Ebert
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Vor dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim findet am Samstag eine Warnblockade statt. Die Anti-Atomkraftorganisation „runterfahren“ setzt sich für die Abschaltung der Kernkraftwerke ein.

Sie fordern, die Atomkraftwerke am 31. Dezember 2022 vom Netz zu nehmen – so, wie es ursprünglich von der Bundesregierung geplant war. Am Samstag (26. November) gehen Gegner der Atomenergie deshalb auf die Straße. Nachdem die Regierung rund um Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) beschlossen hatte, die drei verbliebenen deutschen Kernkraftwerke Neckarwestheim 2, Isar 2 und Emsland bis zum 15. April 2023 am Netz zu lassen, sieht sich die Anti-Atomkraftbewegung „runterfahren“ gezwungen, ein „Warnsignal zu setzen“.

Vor dem Atomkraftwerk Neckarwestheim 2 findet am Samstag (25. November) eine Warnblockade statt.

Vor dem Meiler in Neckarwestheim soll deshalb eine gewaltfreie Sitzblockade stattfinden. Auch die Polizei hält sich für die angekündigte Warnblockade bereit. Insgesamt werden laut Veranstalter 50 bis 80 Menschen erwartet, die sich im Landkreis Heilbronn gegen Atomenergie gewaltfrei stark machen. Sollte die Bundesregierung jedoch beschließen, die Atomkraftwerke über die geplante Laufzeitverlängerung hinaus laufen zu lassen, sei laut der Bewegung in Zukunft mit zivilem Ungehorsam zu rechnen.

Seitens des Betreibers EnBW sei mit einem Ausstieg im kommenden April jedoch fest zu rechnen, wie echo24.de bereits berichtete.

Rubriklistenbild: © Juliane Pia Reyle/echo24

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