Wissen im Quiz testen
Änderung für Fahrschüler: Diese neuen Fragen sind jetzt Teil der Führerscheinprüfung
Der Fragenkatalog für die theoretische Führerscheinprüfung wurde überarbeitet und am 1. April aktualisiert. Ob auch erfahrene Autofahrer diese Fragen noch beantworten könnten?
Eine erfolgreiche Führerscheinprüfung erfordert nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch umfassendes theoretisches Wissen. Dieses wird durch die Beantwortung von Multiple-Choice-Fragen getestet, die sich auf verschiedene Verkehrsszenarien und -regeln beziehen.
Der Fragenkatalog wird regelmäßig überarbeitet, um sicherzustellen, dass Fahrschüler mit den neusten Entwicklungen im Straßenverkehr vertraut sind, erklärt „auto-motor-und-sport.de“. Die jüngsten Aktualisierungen betreffen eine Vielzahl von Führerscheinklassen und beinhalten sowohl überarbeitete als auch gänzlich neue Fragen.
Neue Fragen für theoretische Führerscheinprüfung – Wissen zukünftiger Autofahrer wird getestet
Insgesamt beinhaltet die Aktualisierung 25 neue Fragen für die Führerscheinklasse B und neun neue Fragen zum generellen Grundwissen. Neben den Änderungen in der Führerscheinklasse B gibt es auch Anpassungen für andere Führerscheinkategorien. Zum Beispiel wurden sechs neue Fragen im Mofa-Grundwissen, 33 neue Fragen in Klasse A, 18 neue Fragen in Klasse AM, acht neue Fragen in Klasse C, sechs neue Fragen in Klasse D, fünf neue Fragen in den Klassen L und T sowie fünf neue Fragen im Mofa-Zusatzwissen eingeführt.
Unter den neuen Fragen für die Klasse B befinden sich beispielsweise folgende. Vorsicht, es sind auch Mehrfachantworten möglich:
Rekordzahl an Fahrprüfungen 2023: Hohe Durchfallquoten alarmieren TÜV und ADAC
Die Fahrprüfungen erreichten in Deutschland im Jahr 2023 einen neuen Höhepunkt, wobei rund 1,97 Millionen theoretische und 1,77 Millionen praktische Prüfungen abgelegt wurden. Diese Zahl markiert einen Anstieg um etwa 150.000 Prüfungen im Vergleich zum Vorjahr, so der ADAC.
Von ABS bis TÜV: Diese Abkürzungen sollte jeder Autofahrer kennen




Doch trotz dieses Rekordanstiegs gibt es eine weniger positive Entwicklung: 42 Prozent der Fahrschüler fielen bei der theoretischen Prüfung durch, ein neuer Negativrekord. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Durchfallquote um drei Prozentpunkte und sogar um zehn Prozentpunkte seit 2014.
Schlechte Ergebnisse bei Führerscheinprüfungen: 30 Prozent höhere Durchfallquote in der Praxis
Auch in der praktischen Prüfung liegt die Durchfallquote mit 30 Prozent höher als in den Vorjahren. Angesichts dieser Zahlen mahnt der TÜV-Verband dringend zu Verbesserungen in der Fahrausbildung und ruft dazu auf, moderne Lernmethoden sowie eine gezielte Prüfungsvorbereitung zu fördern.
Richard Goebelt, Fachbereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband, betont die Notwendigkeit, die Mobilitätserziehung bereits in den Schulen zu intensivieren, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. (Von Milea Erzinger)
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