Teure Snacks

8,18 Euro für kleinen Cappuccino: Test deckt deftige Preise an Autobahn-Raststätten auf

  • Sebastian Oppenheimer
    VonSebastian Oppenheimer
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Aus Bequemlichkeit steuern Autofahrer oft Autobahn-Raststätten statt Autohöfe an. Doch das spürt man laut einer Untersuchung deutlich im Geldbeutel.

Eine Reise ist selten wirklich billig – die meisten Urlauber müssen auch in den Ferien aufs Geld schauen. Und das gilt auch für eine Urlaubsfahrt mit dem Auto. Bei einer Fahrt ins Ausland sollte man auf alle Fälle die Mautgebühren in den europäischen Ländern auf dem Schirm haben. Je nach Ziel kann es sich auch lohnen, Tankstopps in anderen Ländern zu planen, um durch billigeren Sprit Geld zu sparen. Richtig teuer kann auch ein Besuch an einer Autobahn-Raststätte werden.

Chips für 6,90 Euro, Cappuccino für 8,18 Euro – teils extreme Preise an Autobahn-Raststätten

Dass an einer direkt an der Autobahn gelegenen Raststätte die Preise nicht ganz günstig sind, ist nicht wirklich neu. Doch ein Test des Automobilclubs Mobil in Deutschland, bei dem bundesweit zehn Autobahn-Raststätten mit zehn Autohöfen verglichen wurden, zeigt nun, wie gewaltig die Unterschiede zum Teil sind. Absoluter Spitzenreiter war ein 200-ml-Cappuccino an einer Autobahn-Raststätte für den stolzen Preis von 8,18 Euro. Ebenfalls ordentlich wurde an einer anderen Autobahn-Raststätte bei einer Packung Pringles-Chips hingelangt, die für 6,90 Euro angeboten wurden.

Günstig ist anders: In einem Raststätten-Test kostete der teuerste Cappuccino 8,18 Euro. (Symbolbild)

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Preisunterschiede: Autohöfe laut Test günstiger als Autobahn-Raststätten

Günstiger ist es dem Test zufolge an sogenannten Autohöfen – diese liegen im Gegensatz zu den Raststätten nicht direkt an der Autobahn, sondern sind über eine Abfahrt und wenige Minuten Umweg zu erreichen. Bei Snacks und Getränken gebe es Preisunterschiede von mehr als 20 Prozent. So kostete beispielsweise der teuerste Cappuccino an einem Autohof 6 Euro. Bei den Chips war der teuerste Autohof mit 6,49 Euro pro Packung allerdings nah an der Autobahn-Raststätte.

Ganz ähnlich ist es beim Sprit: Hier lagen laut der Untersuchung die Preisunterschiede sogar bei mehr als 21 Prozent. Bis zu 50 Cent je Liter Sprit ließe sich teils an einem Autohof im Vergleich zur Autobahnraststätte sparen. Erst kürzlich hatte der ADAC die extremen Spritpreise an Autobahntankstellen als „einfach nur dreist“ kritisiert.

Autobahnen der Extreme: In Deutschland ist keine Strecke länger als die A7 – eine andere hört einfach auf

Autobahn A7 bei Hamburg.
Stau auf der Autobahn A3 in der Nähe von Köln.
Die Autobahn A1 in Richtung Fehmarn
Fahrzeuge sind auf der Autobahn 4 in Höhe des Rasthofes Frechen in Richtung Köln und Olpe unterwegs.
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Wer nicht auf einen Tankstopp angewiesen ist, spart aber vermutlich am meisten Geld, wenn man auf einem normalen Parkplatz eine Pause einlegt – und von zu Hause mitgebrachte Lebensmittel verzehrt.

Rubriklistenbild: © Panthermedia/Imago

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