Gut vorbereitet
Für den Winter gerüstet: Fünf Dinge, die Autofahrer unbedingt im Wagen haben sollten
VonSebastian Oppenheimerschließen
Schnee, Eis, beschlagene Scheiben: Der Winter stellt Autofahrer vor spezielle Herausforderungen. Einige Utensilien sollten deshalb immer an Bord sein.
Den Wechsel auf Winterreifen schieben viele Autofahrer gerne immer weiter auf. Denn so lange das Wetter noch passt, gibt es ja auch mit den Sommerreifen keine Probleme. Leider kommt der Wintereinbruch oft sehr schnell – und bei den Werkstätten wird es schwer, noch Termine für einen Wechsel zu bekommen. Dann muss man entweder lange warten oder eben den Reifenwechsel selbst erledigen. Doch nicht nur der Reifenwechsel ist für die Wintersaison wichtig – um für alle Kälte-Szenarien gerüstet zu sein, sollten Autofahrer unbedingt einige Dinge immer dabei haben.
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Welche Utensilien im Winter im Auto sein sollten
- 1. Eiskratzer: Wohl dem, der als Autobesitzer eine Garage hat. Wer draußen dagegen parken muss, wirft im Winter morgens oft als Erstes einen bangen Blick aus dem Fenster: Hat es gefroren? Weil das leider oft der Fall ist, gehört unbedingt ein Eiskratzer ins Auto – und zwar nach Möglichkeit nicht der billigste. Wem schon einmal der Griff abgebrochen ist oder sich mit einem stumpfen Kratzer abgemüht hat, weiß davon ein Lied zu singen. Auch ein „Reserve-Kratzer“ ist eine lohnende Investition. Nicht nur, für den Fall, dass einer kaputtgeht – man kann bei hartnäckigem Eis auch zu Zweit kratzen.
- 2. Lappen oder Schwamm: Bei Kälte ebenfalls oft nervig: beschlagene Scheiben. Bis die Lüftung auf Touren kommt, dauert es zumeist ein wenig – bis dahin hilft nur wischen. Allerdings sollte man besser nicht mit der Hand auf der Scheibe herumschmieren. Besser, man hat einen Lappen oder Schwamm (Leder eignet sich gut) parat, um für Durchblick zu sorgen.
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Für den Pannenfall oder lange Staus: Decke in den Kofferraum legen
- 3. Handbesen: Nicht nur gefrorene Scheiben bereiten Autofahrern viel Arbeit – gelegentlich liegt auch eine ordentliche Schneeschicht auf dem Auto. Hier leistet ein Handbesen gute Dienste. Nicht nur, um die Scheiben freizufegen – wichtig ist auch, den Schnee von Dach, Motorhaube und Kofferraum zu entfernen, damit die Sicht auch während der Fahrt frei bleibt und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährdet werden.
- 4. Decke: Vor einer Panne ist kein Autofahrer gefeit. Doch gerade im Winter kann das Warten auf Hilfe nicht nur zur Geduldsprobe werden, sondern aufgrund der Kälte auch gefährlich. Auch, wenn es etwas Zusatzgewicht bedeutet, ist es deshalb ratsam, eine Decke in den Wagen zu legen. Wer damit Kinder während der Fahrt vor Kälte schützen möchte, um sie nicht mit einer dicken Jacke anzuschnallen, der sollte aber die Decke im Haus oder der Wohnung aufwärmen.
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- 5. Starthilfe-Kabel: Autobatterien machen bei Kälte gerne schlapp. Und auch wenn der Fall selten eintritt, ist man in so einer Situation froh, wenn man ein Starthilfe-Kabel zur Hand hat. Dann muss nur noch ein Spender-Auto gefunden werden – und es ist wichtig, die Reihenfolge beim Überbrücken zu beachten.
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