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Checkliste hilft: So einfach bekommen Autofahrer ihr Fahrzeug winterfest

  • Michaela Ebert
    VonMichaela Ebert
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Der Winter ist da – und damit auch Schnee, Glatteis und Frost auf deutschen Straßen. Jedes Jahr stehen Autofahrer daher erneut vor der Herausforderung: Wie bekomme ich mein Auto am besten winterfest?

Der Winter hat Deutschland und Baden-Württemberg fest im Griff und bringt in diesem Jahr Schnee, Frost und vor allem Glatteis. Was bei Winterfans echte Freude auslösen könnte, sorgt bei vielen Autofahrern wohl eher für Frust am Lenkrad: Immerhin können glatte Fahrbahnen wirklich gefährlich werden.

Auch wenn der Winter bisher eher verhältnismäßig mild verlief und es nur wenige Schneetage in und um Heilbronn gab, sollten sich Autofahrer stets damit beschäftigen, ihr Auto winterfest zu bekommen. Dabei gibt es einiges zu beachten:

  • Winterreifen aufziehen
  • Auto in der Waschstraße waschen
  • Autobatterie checken
  • Türschlösser pflegen
  • Gummidichtungen pflegen
  • Kühlerflüssigkeit checken
  • Scheibenfrostschutzmittel checken

Das Auto winterfest bekommen: Winterreifen sind Pflicht – Bußgeld droht

Ganz oben auf der Checkliste steht bei den meisten wahrscheinlich: Reifen sollten gewechselt sein. Gut vorbereitete Autofahrer sollten bis November ihr Fahrzeug bereits mit Winterreifen ausgestattet haben. Wer trotz steigender Preise und Inflation darauf verzichtet, muss mit hohen Strafen rechnen.

Wer bei winterlichen Bedingungen mit Sommerreifen erwischt wird, muss nicht nur ein Bußgeld von 200 Euro zahlen, sondern bekommt auch einen Punkt in Flensburg. Besser ist daher: Reifen wechseln, bevor der erste Schnee fällt. Schon beim Kauf der richtigen Reifen gibt es einiges zu beachten, wie echo24.de bereits berichtet.

Autowäschen schützen im Winter vor Schäden durch Streusalz

Neben Schnee und Eis bringt der Winter vor allem eins auf die deutschen Straßen: Salz. Um glatte Fahrbahnen zu vermeiden und den störenden Schneematsch besser beseitigen zu können, wird vielerorts gestreut. Das sorgt zwar für besseres Vorankommen auf den Straßen, allerdings ist das Salz auch schädlich für das Auto selbst.

Nicht nur der Lack, sondern auch der Unterboden und die Karosserie selbst werden durch das aggressive Salz, die Nässe und die andauernde Kälte angegriffen und verursachen im schlimmsten Fall Rost. Doch dem können Autofahrer vorbeugen: Schon ein einfacher Besuch in der Waschstraße kann helfen.

Das Auto für den Winter fertig machen: Mit diesen Tipps klappt‘s.

Dort sollte der Lack des Autos vor allem mit Politur und Wachs gepflegt werden. Somit entsteht eine schützende Schicht, die auch vor dem gefährlichen Salz schützt. Natürlich sollte dies im Winter regelmäßig wiederholt werden. Wer sein Fahrzeug besonders gut schützen möchte, kann auch eine Unterbodenwäsche wählen.

Die Autobatterie: Gerade im Winter Pannenverursacher Nummer eins

Auch die Autobatterie leidet im Winter besonders unter den frostigen Temperaturen. Nicht umsonst gilt sie, gerade im Winter, in der ADAC Pannenstatistik als Problemverursacher Nummer eins. Es ist daher ratsam, diese zu checken, bevor die Temperaturen nachts unter den Gefrierpunkt rasseln. echo24.de gibt einen hilfreichen Tipp, wie Autofahrer die Batterie am besten checken können.

Genauso wie die Batterie leidet aber auch der Motor unter den Minusgraden. Besonders an eisigen Tagen müssen Autofahrer dann einiges zu beachten, wie etwa das richtige Warmfahren, wie „24auto.de“ berichtet.

Vereisungen vermeiden: Türschlösser und Gummidichtungen pflegen

Mindestens genauso ungeschickt sind vereiste Türschlösser. Aus diesem Grund sollten Autofahrer diese mit einem Universalspray oder einem anderen, nicht harzendes Öl pflegen. Im Fall der Fälle hilft dann ein Türschlossenteiser – insofern der nicht im Handschuhfach deponiert ist.

Auch zugefrorene Gummidichtungen können verhindern, im Winter ins Innere des Autos zu gelangen. Die zahlreichen Gummidichtungen rund um Türen, Fenster und die Heckklappe können beispielsweise vereisen und kleben dann fest aneinander. Am besten lassen sich diese lassen mit speziellen Pflegemitteln, wie etwa einem Gummipfleger behandeln. Von Hirschtalg oder Vaseline als Alternative wird stattdessen abgeraten.

Flüssigkeiten, die gefrieren können, sollten geprüft werden

Darüber hinaus lohnt es sich, vor dem Winter auch sämtliche, gefrierfähige Flüssigkeiten zu checken. Dazu zählen:

  • Kühlerfrostschutzmittel: Dieses sollte für mindestens -25 Grad Celsius ausgelegt sein. Mit einem Prüfgerat an Tankstelle und Werkstatt lässt sich das einfach kontrollieren.
  • Scheibenfrostschutzmittel: Das Scheibenwischwasser ist besonders im Winter wichtig, um das Salz auch von der Windschutzscheibe zu bekommen. Es sollte daher geeigneten Winterreiniger enthalten.

Wer sein Auto zwar für den Winter sicher machen möchte, aber keine Zeit oder Lust hat, selbst Hand anzulegen, kann auch gerne eine Kfz-Werkstatt aufsuchen. Dort würde der Besuch dann zwischen zehn und 30 Euro kosten.

Rubriklistenbild: © Imago/Antony Robinson

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