Imposante Vierbeiner

XXL-Wuff: die 17 größten Hunderassen der Welt

Ein Irischer Wolfshund, in einer Wiese sitzend.
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Der Irische Wolfshund gehört zu den größten Hunderassen der Welt und wurde – wie sein Name bereits verrät – für die Wolfs- und Bärenjagd eingesetzt. Nicht zuletzt seine stattliche Größe hat ihm dabei einen deutlichen Vorteil verschafft: Bei einer Widerristhöhe von bis zu 86 Zentimetern (in Ausnahmefällen bis zu einem Meter) kann selbst einem ausgewachsenen Bären schon mal angst und bange werden. Heute gelten die Riesen als Familienhunde und bewähren sich mit ihrer verschmusten und sanftmütigen Art. Eine solche Portion pure Hundeliebe hat ihren Preis: Bei seriösen Züchtern zahlen Sie zwischen 1.500 bis 2.000 Euro für einen Welpen.
Zwei Akita Inus spielen auf einer Wiese miteinander.
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Der Akita Inu kommt aus Japan und gehört zur Gruppe der Spitze. Seine Widerristhöhe von bis zu 70 Zentimetern macht ihn zu einem der größten Rassehunde. Die fest eingerollte Rute zeichnet den Akita Inu aus. Doch seine Eigenwilligkeit erfordert einen erfahrenen und geduldigen Hundehalter. Dem treuen Vierbeiner wurde 2009 sogar ein eigener Film gewidmet: „Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft“ mit Richard Gere erzählt die Geschichte des japanischen Akita Inu Hachikō, der in den 1920ern seinen Besitzer täglich zum Bahnhof Shibuya in Tokio begleitete und ihn abends stets zur selben Uhrzeit wieder abholte. Nach dem Tod seines Herrchens wartete Hachikō – bis zu seinem eigenen Tod – fast zehn Jahre lang täglich am Bahnhof auf dessen Heimkehr. Eine Bronzestatue und die Bezeichnung „Hachikō Exit“ für den West-Ausgang des Bahnhofs erinnern heute an den berühmten Akita.
Ein großer schottischer Deerhound steht auf einem Stein in einem frühlingsgrünen Buchenwald.
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Deerhounds (oder Schottische Hirschhunde) erreichen eine Widerristhöhe von bis zu 76 Zentimetern und größer (der Rassestandard setzt nach oben keine Grenze) und wurden schon im Mittelalter zur Hirschjagd eingesetzt. Ihren Mut und ihre Geschwindigkeit haben die Windhunde zwar beibehalten, mit ihrem sanftmütigen Wesen werden sie jedoch heute großteils als Familienhunde gehalten.
Ein ausgewachsener Komondor steht auf einer Wiese.
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Der Komondor hat seinen Ursprung in Ungarn und zählt mit einer Widerristhöhe von bis zu 80 Zentimetern zu den größten Hunderassen der Welt. Er gilt als gelassener und gehorsamer, jedoch sehr wachsamer Begleithund. Seine ausgeprägten Zotteln lassen sein Gesicht meist verschwinden und erschweren die Interaktion, da sein Gemütszustand oftmals nur schwer zu erkennen ist. Die besondere Struktur seines Fells ist vermutlich auf einen Gendefekt zurückzuführen.
Ein Kaukasischer Owtscharka sitzt vor blauem Himmel in einer Blumenwiese.
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Der Kaukasische Owtscharka wurde einst gezüchtet, um im Gebirge des Kaukasus Bären zu jagen. Mit einer Größe von bis zu 75 Zentimetern und einem Gewicht bis zu 100 Kilogramm konnten sie den Wildtieren das Leben durchaus schwer machen. Weil der Schutz- und Wachinstinkt auch heute noch im Wesen dieser kraftvollen Hunderasse schlummert, sollten sich ausschließlich sehr erfahrene Hundehalter einen Kaukasischen Owtscharka zulegen.
Erwachsener aktiver Bernhardinerhund, der im tiefen Schnee spielt.
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Auch als St. Bernhardshund bekannt, ist der Bernhardiner einer der größten Hunde der Welt. Seine Wurzeln hat der Vierbeiner mit dem großen Herzen in der Schweiz, wo er früher als Lawinenhund eingesetzt wurde. Heute sind Bernhardiner meist zu massig, um diese Funktion noch zu erfüllen. Mit ihrer imposanten Größe beeindrucken sie dennoch: Bis zu 90 Zentimeter Widerristhöhe erreichen die entspannten Riesen. Von seiner Hilfsbereitschaft und der berühmten Kinderliebe hat der Bernhardiner nichts eingebüßt und eignet sich damit heute bestens als gutmütiger, aber wachsamer Familienhund.
Ein schwarz-weißer Neufundländer rennt über Rasen.
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Er sieht aus wie ein Riesenteddy, liebt das Wasser und ist ein echter Kraftprotz: In seiner Vergangenheit als Arbeitshund ging der Neufundländer den Fischern auf seiner Herkunftsinsel Neufundland zur Hand und hat sich seine Leidenschaft fürs Schwimmen bis heute bewahrt. Ihre Größe von bis zu 71 Zentimetern macht die Neufundländer zu einer der größten Hunderassen überhaupt.
Pyrenäenberghund steht auf Heu.
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Der Pyrenäenberghund (auch als Chien de Montagne des Pyrénées bekannt) ähnelt Landseer und Neufundländer sehr, weshalb angenommen wird, dass alle drei Rassen die gleichen Vorfahren haben. Ähnlich sind sie sich daher auch in der Größe: Bis zu 80 Zentimeter Widerristhöhe weisen die stattlichen Herdenschutzhunde auf. Sein dickes Fell lässt den Pyrenäenberghund noch imposanter als ohnehin erscheinen.
Eine schwarz-weiße Landseer Hündin mit Welpen.
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Diese Rasse findet aufgrund ihrer Schönheit und Eleganz überall Bewunderung. Der Landseer stammt zwar vom Neufundländer ab, ist jedoch seit 1960 eine offiziell anerkannte Rasse. Auch seine Widerristhöhe unterscheidet ihn vom Ahnenvater: Mit bis zu 85 Zentimetern ist der Landseer der deutlich größere Rassehund. Seinen Namen verdankt die sanftmütige Hunderasse übrigens dem englischen Maler Edwin Landseer. Er war einer der bekanntesten Tiermaler des 19. Jahrhunderts und widmete sich den schönen Vierbeiner mit Vorliebe.
Eine junge Frau und ihr reinrassiger Leonberger sitzen auf der Wiese.
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Bereits Kaiserin Sissi soll einen besessen haben: den Leonberger. Die Kreuzung aus Neufundländer, Pyrenäenberghund und Bernhardiner, die zum ersten Mal in der Stadt Leonberg durchgeführt wurde, gehört ebenfalls zu den größten Hunderassen. Ganze 80 Zentimeter Widerristhöhe erreichen die stattlichen Vierbeiner mit der majestätischen Löwenmähne.
  • Sophie Kluß
    VonSophie Kluß
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Entdecken Sie die größten Hunderassen der Welt. Trotz ihrer imposanten Erscheinung haben die Fellnasen ihr Herz am rechten Fleck und überzeugen Hundefreunde mit ihrer charmanten Art.

Bis zu 100 Kilogramm schwer und im Stand manchmal größer als Menschen: Die größten Hunde der Welt. Sie wurden gezielt gezüchtet, um Herden vor gefährlichen Tieren zu beschützen oder um Großwild zu jagen. Von süßen Schoßhündchen unterscheiden sich diese beeindruckenden Vierbeiner deutlich, doch ihr Wesen zeichnet sich größtenteils durch Sanftmut und Freundlichkeit aus. In unserer Bildergalerie präsentieren wir Ihnen einen Einblick in die faszinierende Welt der größten Hunderassen auf unserem Planeten.

Der Hund ist ein Ehrenmann; ich hoffe, einst in seinen Himmel zu kommen, nicht in den der Menschen.

Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

Übrigens: Wussten Sie, dass die Größe von Hunden anhand ihrer Widerristhöhe gemessen wird? So bezeichnet man den Bereich zwischen dem Halsansatz und den Schultern des Hundes.

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