Fragwürdige Schönheitsideale
Kurze Nasen und Glubschaugen: Acht Hunderassen, die oft völlig überzüchtet sind
VonSandra Barbara Furtnerschließen
Auch wenn manche Vierbeiner zu süß aussehen – einen Hund sollten Sie nicht nur nach der Optik auswählen. Denn manchmal ist das mit Leid und Schmerz verbunden.
Laut der Bundestierärztekammer lassen sich vor allem mit Hunderassen, die in Mode sind, sehr hohe Gewinne erzielen. So sind, seit Jahren, beispielsweise der Mops, die Französische Bulldogge oder die Englische Bulldogge beliebt. Die Schnauzen werden immer kürzer und die Augen noch riesiger – ein klassisches Kindchenschema. Was dem Menschen gefällt, ist für die Hunde oft pures Leid. Manche Vierbeiner bekommen kaum Luft oder können nur mit hochgelegten Kopf schlafen.
Ein weiterer Modehund ist beispielsweise auch der Labradoodle: Bei dieser Hybridzüchtung gesteht selbst der Schöpfer, dass er einen Fehler gemacht hat. Gegenüber dem australischen Sender ABC sagt er: „Ich habe die Büchse der Pandora geöffnet und Frankensteins Monster kam dabei heraus.“
Andere Vierbeiner weisen eine extreme Faltenbildung auf, in denen sich Entzündungen breit machen und so manche Rasse verzaubert die Menschen mit einer besonderen Fellzeichnung, die letztendlich auf einem Gendefekt beruht und Taubheit oder Blindheit hervorbringen kann.
Natürlich leiden nicht alle von diesen Hunden unter gesundheitlichen Problemen – nämlich dann, wenn seriöse Züchter sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Generell sollten Sie Hunde auch nur von seriösen Züchtern erwerben und auf vermeintliche „Schnäppchen“ verzichten. Nichtsdestotrotz möchten wir Ihnen acht Hunderassen vorstellen, die von einer sogenannten Qualzucht betroffen sein können.
Rubriklistenbild: © Silas Stein/Imago








