Persönliche Meinung
„Würstchenhunde“ & Co. – Tierarzt verrät, welche zehn Hunderassen er sich nicht anschaffen würde
VonSophie Klußschließen
Süße und intelligente Hunderassen, die jeder gerne zu Hause hätte, kennen die meisten. Doch kaum einer spricht über Hunde, die Probleme machen können. Auf TikTok klärt ein Tierarzt auf.
In zwei Video-Beiträgen auf TikTok erklärt Tierarzt Ben (@ben.the.vet), welche zehn Hunderassen er sich persönlich niemals zulegen würde. Er betont allerdings, dass die Clips lediglich seine Meinung widerspiegeln und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit besitzen würden. Jeder solle sich eine eigene Meinung zu den Vierbeinern bilden. Die Videos haben bereits Millionen Nutzer erreicht und sind so zu einem viralen Hit auf der Social-Media-Plattform geworden.
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Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.
In beiden Videos fügt der Veterinärmediziner jedoch an, dass er selbstverständlich auch die genannten Hunderassen bei sich aufnehmen würde, sofern sie Hilfe benötigen sollten. Laut seiner eigenen Aussage bezieht sich seine Aufzählung ausschließlich auf die Anschaffung eines Welpen vom Züchter.
Hinweis:
Interessieren Sie sich für einen Hundewelpen, so achten Sie bei Ihrer Suche unbedingt darauf, einen seriösen und vertrauenswürdigen Züchter auszuwählen. Besonders wichtig: sorgfältige Zuchtpraktiken, gesunde Hunde (Wie sehen die Hunde aus?, Besitzen sie einen Stammbaum, Gesundheitszeugnisse und Impfpässe?) und dass die Hygienestandards eingehalten werden. Macht das Gelände des Züchters einen unordentlichen Eindruck, lassen Sie besser die Finger davon. Vergewissern Sie sich, dass der Züchter Ihrer Wahl auf die Gesundheit seiner Hunde schaut und sich um deren Wohlbefinden kümmert. Holen Sie zudem Informationen bezüglich der Gesundheit der Elterntiere ein.
Es ist wichtig, dass die Hundewelpen nicht das Ergebnis sogenannter Rückkreuzungen (auch Rückverpaarung genannt: Verpaarung der Nachkommen mit ihren Eltern) sind. Die gravierende Folge wäre eine enorme Einschränkung des Genpools, die wiederum zu folgenschweren gesundheitlichen Problemen führen könnte.
Vergessen Sie nicht, dass in den Tierheimen tausende Tiere auf eine Adoption und ein neues Zuhause warten.
Rubriklistenbild: © VWPics/Imago










