Moderatorin prangert Politik an

Weil sie im Netz belästigt wird: Ruth Moschner schießt gegen Top-Politiker

  • VonDiane Kofer
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Ruth Moschner wird im Internet mit unanständigen Nachrichten bombardiert und teilweise sogar bedroht. Weil die Schuldigen oft davonkommen, geht sie hart mit dem Justizminister ins Gericht.

München – Ruth Moschner (47) kennt man als Frohnatur – doch auch die Moderatorin ist nicht immer gut gelaunt. Erst recht nicht, wenn sie mit Belästigungen und Bedrohungen konfrontiert wird. Schon öfters ist der TV-Star gegen kriminelle Internet-User vorgegangen, jetzt stellt Ruth Moschner auch die Politik an den Pranger.

Weil sie im Netz belästigt wird: Ruth Moschner überreicht Top-Politiker den „Fahr zur Hölle“-Award

Schon 2020 hat die „The Masked Singer“-Ratekönigin mehrere User angezeigt, die ihr unanständige Nachrichten geschickt hatten. Doch erfolgreich war die 47-Jährige damit auf lange Dauer nicht – denn auch weiterhin wird Ruth Moschner auf Instagram, wo sie sich gerne auch mal ganz natürlich zeigt, belästigt und bedroht. Ihre Wut richtet sich aber nicht ausschließlich gegen die Täter, sondern auch gegen die Politik.

Ruth Moschner wird im Internet mit unanständigen Nachrichten bombardiert und teilweise sogar bedroht. Weil die Schuldigen oft davonkommen, geht sie hart mit dem Justizminister ins Gericht.

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Ihrer Meinung nach sollten härtere Konsequenzen auf Straftaten im Netz folgen. Auf ihrem Instagram-Kanal richtet sie sich direkt an Justizminister Marco Buschmann (46) und überreicht ihm ihren „weltberühmten Award“. „Allerdings habe ich ihn jetzt in ‚Fahr zur Höhle, Marco Buschmann. Sie könnten das Internet mit Ihrem Ministerium zu einem sichereren Ort machen, es ist Ihnen aber offensichtlich scheißegal-Award‘ umbenannt“, schreibt sie sauer.

Das fordert Ruth Moschner von Justizminister Marco Buschmann

Offenbar hat sich die Moderatorin nicht zum ersten Mal an den Politiker gewandt – doch ihre Forderungen wurden demnach nicht erfüllt. „Es ist, wie es ist. Trotz offener Briefe, Bitten, Flehen und vor allem analogen Konsequenzen digitaler Straftaten ohne die Möglichkeit auf effektive Strafverfolgung wächst nur die Sicherheit der Täter:innen. Ja! :innen, denn auch Frauen begehen Straftaten im Netz. Und stumpfen ab, weil sie damit durchkommen. Mir reicht’s“, erklärt sie ihre Frustration.

Neben zahlreichen netten Zuschriften bekommt Ruth Moschner „ungefragten Mist“, zu dem Fetisch-Äußerungen und freizügige Fotos gehören. Gegen jede dieser Nachrichten geht sie vor – doch: „Der Aufwand ist wegen des Versagens unseres Justizministeriums immens groß und selten von Erfolg gekrönt. Das darf nicht sein.“ Ihre Follower fordert die TV-Bekanntheit nun auf, den Politiker unter dem Beitrag zu markieren und so gemeinsam gegen Belästigung im Netz vorzugehen. Deutliche Worte hat Ruth Moschner nach seinem Lügen-Skandal auch für Gil Ofarim (41) gefunden. Verwendete Quellen: Instagram/ ruthmoschner

Rubriklistenbild: © Imago/ Ralph Peters, Future Image (Fotomontage)

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