Aufgeschobene Attacke

Wütender Angriff auf König Charles: Skandal-Buch soll royale Familie bloßstellen

  • Annemarie Göbbel
    VonAnnemarie Göbbel
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Auf 416 Seiten will Autor Omid Scobie die royale Familie angreifen. König Charles sei „unpopulär“, Prinz William „machthungrig“ – und das soll nur der Anfang sein.

London – Omid Scobie (42) ist Brite und als Co-Autor einer nicht autorisierten Biografie über den Prinz Harry (39) Meghan Markle mit dem Titel „Finding Freedom“ bekannt geworden. Darin beschreibt er den Ausstieg des Herzogenpaares von Sussex bis zur Ankunft in ihrer Wahlheimat, den Vereinigten Staaten von Amerika. Zudem scheut sich der Journalist nicht, ständig die verbliebenen Mitglieder der königlichen Familie um König Charles III. (74) zu kritisieren.

„Dies ist das Endspiel für die Monarchie“, suggeriert Scobies Titel

Aus Verlangsquellen ist laut gbnews.com nun zu hören, Omid Scobies neue Biografie namens „Endgame: Inside the Royal Family and the Monarchy‘s Fight for Survival“ (dt. „Endspiel: Einblick in die königliche Familie und den Überlebenskampf der Monarchie) werde „eine Bombe nach der anderen“ enthalten.

Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Zu Prinzessin Dianas (36, † 1997) Lebenzeiten ging alles seinen Gang. Nach ihrem tragischen Tod, war Prinz Harry aus der Bahn geworfen. Im zarten Alter von 14 Jahren rauchte er zum ersten Mal einen Joint. Danach ging es weiter mit wilden Partys, Alkohol und Mädchen. Als Prinz Harry seinen 18. Geburtstag feierte, bestand noch Hoffnung. Damals sagte er in einem Exklusiv-Interview mit der britischen Nachrichtenagentur Press Association, dass er seine Drogen- und Alkoholexzesse als Minderjähriger zutiefst bereue. Seine Eskapaden seien „ein Irrtum gewesen“ und er wolle sich fortan lieber wohltätigen Zwecken widmen.
Prinz William, Prinz Harry, Prinz Andrew am Christmas Day vor der  Kirche in Sandringham, Norfolk.
In „Spare“ beschreibt Prinz Harry seine erste Liebhaberin Sasha Walpole als „ältere Frau“, dabei war sie nur zwei Jahre älter als er (Fotomontage).
Harry besucht bis 2003 das Eton College.
Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

„Einige spekulieren sogar, dass der Name der Person genannt werden könnte, die gefragt hat, welche Hautfarbe Archie haben werde“, sagte der Insider gegenüber The Mail on Sunday. Das Buch, das am 28. November erscheinen soll, enthalte Interviews mit „aktuellen und ehemaligen Palastmitarbeitern“, heißt es weiter.

Veröffentlichung wurde seit August verschoben

In Omid Scobies Nachfolgewerk, das ursprünglich für den 1. August angekündigt war, will er „den Vorhang über eine Institution in Aufruhr lüften und das Chaos, die familiäre Dysfunktion, das Misstrauen und die drakonischen Praktiken aufdecken, die ihre Zukunft bedrohen“, so die Ankündigung bei Twitter.

Der britische Autor Scobie hat Meghan und Harry immer sehr unterstützt

König Charles kann sich auf neue Angriffe des Harry-und-Meghan-Biografen Omid Scobie (“Finding Freedom“) gefasst machen (Fotomontage).

Die Kapitel werden sich angeblich auf den Tod Queen Elizabeths II. (96, † 2022), den Skandal um Prinz Andrew (63) und die Rassismusvorwürfe innerhalb der königlichen Familie konzentrieren. Auch Königin Camilla (76) bekommt offenbar ihr Fett weg. Scobie warf der ehemaligen Dauergeliebten des Königs vor, „gefährliche Anstrengungen unternommen zu haben, um ihr Image zu bewahren“.

Fakt ist: Das Buch schlägt schon vor seinem Erscheinen Wellen. Zumal der Autor bei X (ehemals Twitter) schon Stimmung gegen König Charles, Camilla und Co. machte, um sein Buch zu bewerben. „Auch wenn dies eine Entscheidung der Gastgeber war (und das war sie wahrscheinlich auch), ist die Optik des Königs und der Königin, die auf einem roten Teppich laufen, um Erde im Nairobi-Nationalpark zu meiden, ziemlich lächerlich und unrealistisch. Ein aufgeklärter Beamter des Palastes hätte problemlos die Entfernung verlangen können“, postete er bei X.

Das Bild bedient seine Zwecke. Er hätte mühelos jede Menge Fotos des Königspaares gefunden, als ihre Füße die „Erde im Nairobi-Nationalpark“ berührte, doch das lässt sie nicht so abgehoben aussehen, wie das Bild mit dem roten Teppich. Scobies neuestes Buch löst jedoch in den sozialen Medien eine Gegenreaktion bei Royals-Fans aus. Das Attribut „machthungrig“ sei eher Prinz Harry als Prinz William zu unterstellen, ereifert sich ein User, ein anderer empört sich: „Es ist schockierend, dass der Biograf von Harry und Meghan, Omid Scobie, Prinz William als ‚machthungrig‘ und König Charles als ‚unbeliebt‘ bezeichnet.“

Der britische Autor Scobie hat Meghan und Harry immer unterstützt. Laut Dailymail ist er der Journalist, der den beiden seit ihrem Umzug in den US-Sonnenstaat Kalifornien am nächsten steht. Womöglich hat er die Teile auch aus Harrys Memoiren „Spare“ entnommen, die dieser in letzter Minute geändert haben wollte, weil er fürchtete, sie würden nach dem Tod der Königin nicht gut ankommen. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, X (ehemals Twitter) @Scobie, gbnews.com

Rubriklistenbild: © Moritz Thibaud/Imago Christoph Reichwein/Imago

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