Felsenstaat ohne Landesmutter
Charlène von Monaco in neues Leben geflüchtet: Albert residiert allein im Palast
VonAnnemarie Göbbelschließen
Nach zwölf Ehejahren lebt das Fürstenpaar von Monaco offenbar in getrennten Ländern. Für gemeinsame Termine als „zeremonielles Paar“ sollen sie sich verabreden.
Monaco – Die Fürstin des Felsenstaates lebt nach neuesten Berichten nicht mehr in ihrem Land. Kaum zu glauben, wenn man bedenkt, dass Charlène von Monaco (45) und Fürst Albert (65) gerade mit ihren Kindern Jacques und Gabriella (beide 8) von einer gemeinsamen Jacht-Reise in den paradiesischen Gewässern und Landschaften des Sanguinaires-Archipels am Eingang zum Golf von Ajaccio zurückgekehrt sind. Mehrere Tage waren sie an Bord der „Avantage“ des kasachischen Oligarchen Bulat Utemuratov (65) und zogen wegen der mutmaßlichen Korruptions-Affäre die Aufmerksamkeit auf sich.
Die Ehe besteht nur noch auf dem Papier und für die beiden Kinder
Bei soviel Familienidylle könnte man leicht übersehen, dass zwischen Albert II. und seiner Ehefrau Charlène nichts mehr so ist wie früher. Wie das französische Magazin Voici enthüllt, sieht sich das Paar nur noch nach Terminvereinbarungen. Wie das Magazin berichtet, hat sich die Art und Weise, wie die beiden zusammenleben, stark verändert, seit Charlène nach langer Abwesenheit in den Felsenstaat zurückgekehrt ist. „Sie sind heute ein Paar, das sich verabredet, um sich zu sehen“, erklärt eine Quelle.
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Sie stünden sich zwar immer noch nahe, seien aber kein klassisches Paar mehr, sondern hielten zum Wohle ihrer beiden Kinder, der Zwillinge Jacques und Gabriella, zusammen. In den 12 Jahren ihrer Ehe haben Prinz Albert und seine Frau Charlène nicht nur glückliche Momente erlebt. Vor allem nicht in den letzten Jahren, in denen die Mutter von Jacques und Gabriella mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte. Nach eigenen Angaben war sie sowohl geistig als auch körperlich erschöpft und zog sich monatelang vom Palast und den Grimaldis zurück, um in der Klinik „Les Alpes“ in der Schweiz neue Kraft zu tanken.
Millionenklage von Charlènes und Alberts Vermögensverwalter bringt die Grimaldis ins Schwitzen
Bereits seit 2021 schwelt der Konflikt um die angebliche Immobilienaffäre in Monaco an. In den sogenannten „Dossiers du Rocher“ (dt.: Akten des Felsens) wurden mehrere enge Mitarbeiter des monegassischen Fürstenpaares der Korruption und Bestechlichkeit beschuldigt, darunter Anwalt Thierry Lacoste (63), Kabinettschef Laurent Anselmi (61), Gerichtshofpräsident Didier Linotte (75) und Claude Palmero (67), der seit 2001 Vermögensverwalter von Fürst Albert II. und Charlène von Monaco ist und zuvor auch schon für Alberts Vater Fürst Rainier III. (81, † 2005) arbeitete.
Charlène und Albert sind nur noch ein „zeremonielles Paar“
Seitdem lassen sich die Gerüchte über Spannungen und Trennung in ihrer Ehe kaum besänftigen, obwohl sich der Palast schon dazu genötigt sah, ein offizielles Dementi herauszugeben. Albert hatte Charlènes Weggang in der monegassischen Presse mehrfach gerechtfertigt: „Sie [Charlène] ist nicht gegangen, weil sie wütend auf mich oder jemand anderen war. Sie war auf dem Weg nach Südafrika, um die Arbeit ihrer Stiftung dort neu zu bewerten und sich ein wenig Zeit mit ihrem Bruder und einigen Freunden zu nehmen. Es sollte nur ein einwöchiger Aufenthalt sein, maximal 10 Tage.“ Daraus wurde über sieben Monate, bei denen Charlène auf den Geschmack gekommen sein könnte, fern von Albert und Monaco leben zu wollen.
Laut Bild-Zeitung habe Charlène ihren Lebensmittelpunkt in die Schweiz verlegt, wohin sie die Kinder öfter mitnehmen dürfe. Charlène soll zugesichert haben, bei offiziellen, zeremoniellen Anlässen an die Côte d’Azur zu kommen. Ähnliche Berichte gab es schon vor einem Jahr, doch damals hatte es zudem geheißen, Albert zahle eine hohe Summe an die Mutter seiner Kinder, damit sie als Repräsentantin und katholische Ehefrau erhalten bleibe. Bild zitiert den Insider: „Dank dieser Organisation hat sich echtes Gleichgewicht ergeben.“ Man sei zusammen, aber jeder habe sein eigenes Refugium. Charlène und Albert seien ein „zeremonielles Paar“. Verwendete Quellen: voici.fr, bild.de
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