Zurück zu den Wurzeln

Bringt Prinz Harry Archie und Lilibet mit nach England? „Könnte negative Aufmerksamkeit erregen“

  • Susanne Kröber
    VonSusanne Kröber
    schließen

Die Wahl für die Invictus Games 2027 ist auf Birmingham gefallen. Doch jetzt steckt Prinz Harry in der Zwickmühle – soll er seine Kinder dort präsentieren?

Birmingham – 2014 feierten die Invictus Games ihre Premiere in London. Seitdem waren Orlando, Toronto, Sydney, Den Haag und Düsseldorf Gastgeber für die Versehrten-Wettkämpfe, die Prinz Harry (39) mit ins Leben rief. Im Februar 2025 werden im kanadischen Whistler und Vancouver zum ersten Mal auch Wintersportarten mit ins Programm aufgenommen. Doch jetzt stand zunächst die Wahl des Austragungsortes für 2027 an.

„Geste des guten Willens“: Bekommen die Fans Archie und Lilibet 2027 in Birmingham zu Gesicht?

Den Zuschlag für die Invictus Games 2027 erhielt die Stadt Birmingham – zurück zu den englischen Wurzeln heißt es also für Harrys Herzensprojekt. Doch auch für Prinz Harry selbst geht es dann zurück in die Heimat. 2020 verließ er Großbritannien gemeinsam mit Ehefrau Meghan Markle (42), inzwischen haben sich die beiden im kalifornischen Montecito zusammen mit ihren Kindern Archie (5) und Lilibet (3) eine neue Existenz aufgebaut.

Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Zu Prinzessin Dianas (36, † 1997) Lebenzeiten ging alles seinen Gang. Nach ihrem tragischen Tod, war Prinz Harry aus der Bahn geworfen. Im zarten Alter von 14 Jahren rauchte er zum ersten Mal einen Joint. Danach ging es weiter mit wilden Partys, Alkohol und Mädchen. Als Prinz Harry seinen 18. Geburtstag feierte, bestand noch Hoffnung. Damals sagte er in einem Exklusiv-Interview mit der britischen Nachrichtenagentur Press Association, dass er seine Drogen- und Alkoholexzesse als Minderjähriger zutiefst bereue. Seine Eskapaden seien „ein Irrtum gewesen“ und er wolle sich fortan lieber wohltätigen Zwecken widmen.
Prinz William, Prinz Harry, Prinz Andrew am Christmas Day vor der  Kirche in Sandringham, Norfolk.
In „Spare“ beschreibt Prinz Harry seine erste Liebhaberin Sasha Walpole als „ältere Frau“, dabei war sie nur zwei Jahre älter als er (Fotomontage).
Harry besucht bis 2003 das Eton College.
Prügel, Drogen, Poolparty: Prinz Harrys Eskapaden in Bildern

Mehr News aus der Welt der Unterhaltung gibt es in unserer neuen Merkur.de-App. Weitere Informationen zur App gibt es hier.  Alternativ bietet auch unser neuer Whatsapp-Kanal beste Unterhaltung.

Gerade erst wurde bekannt, dass Meghan Markle und Prinz Harry Archie und Lilibet endlich wieder zeigen wollen, geplant ist laut Express ein Auftritt bei der Eröffnungsfeier 2025 in Vancouver. Dementsprechend dürften doch eigentlich auch die Engländer auf einen Besuch des Sussex-Nachwuchses zwei Jahre später hoffen. „Die Invictus Games im Jahr 2027 könnten tatsächlich eine strategische Gelegenheit für Prinz Harry sein, seine Kinder nach Großbritannien zu bringen“, so PR-Expertin Renae Smith gegenüber Express.

Da sie seit 2022 nicht mehr hier waren, könnte ihre Anwesenheit eine Geste des guten Willens und den Wunsch symbolisieren, sich wieder mit seinen [Prinz Harrys] Wurzeln zu verbinden.

Renae Smith im Interview mit Express

Öffentlichkeit könnte Auftritt von Harrys und Meghans Kindern negativ auffassen

Doch ein Auftritt von Prinz Archie und Prinzessin Lilibet bei den Invictus Games in Birmingham könnte für Prinz Harry und Meghan Markle auch unerwünschte Auswirkungen haben, warnt die PR-Expertin. Es sei wichtig, vorsichtig mit der Situation umzugehen. „Es besteht die Gefahr, dass einige dies als Ausnützen der Kinder zur Verbesserung seiner [Prinz Harrys; Anm. d. Red.] Beziehung zur königlichen Familie auffassen, was negative Aufmerksamkeit erregen könnte.“

Sieht man Prinz Harrys und Meghan Markles Kinder Archie und Lilibet bei den Invictus Games in Birmingham endlich mal wieder in Harrys alter Heimat?

Obwohl die Kluft zwischen Prinz Harry, Meghan Markle und der britischen Königsfamilie nach den Enthüllungen in der Netflix-Doku „Harry & Meghan“ und in Harrys Biografie „Spare“ (dt.: „Reserve“) kaum mehr überbrückbar zu sein scheint, dürfte den Sussexes dennoch daran gelegen sein, ihre Kinder wieder ins Spiel zu bringen. Nach dem Bruch mit König Charles (75) und William (42) spricht keiner mehr von Prinz Harrys Kindern, wie Royal-Expertin Kate Mansey anmahnt. Verwendete Quellen: invictusgames2027.org, express.co.uk

Rubriklistenbild: © Kola Sulaimon/AFP