Als Kronprinzessin ein No-Go

„Starker Mutterinstinkt“: Mette-Marit von Norwegen riskiert guten Ruf als Kronprinzessin

  • Annemarie Göbbel
    VonAnnemarie Göbbel
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Mette-Marit, die Kronprinzessin von Norwegen, wird immer tiefer in die Lage ihres Sohnes Marius Borg Høiby hineingezogen. Ihre Rolle könnte infrage gestellt werden: Ist ihr Verhalten einer künftigen Königin angemessen?

Oslo – Immer mehr Details dringen nach der Gewalttat von Marius Borg Høiby (27) ans Licht. Erneut werden auch Vorwürfe gegen das Kronprinzenpaar laut – Marius’ Ex-Freundin soll Kronprinzessin Mette-Marit (51) und Kronprinz Haakon (51) schon 2023 über Misshandlungen informiert haben. Es gab auch Berichte, die Mette-Marit beschuldigen, ihren Sohn vor der Polizei gewarnt und seine Wohnung aufgeräumt zu haben.

Zieht Marius Borg Høiby seine Mutter Kronprinzessin Mette-Marit in den Fall hinein?

Caroline Vagle, die Königshaus-Expertin des Magazins Se og Hør, versteht die Kritik am angeblichen Versuch der Royal, ihren Sohn beschützen zu wollen, verweist aber auch auf Mette-Marits starken Mutterinstinkt. Mette-Marit habe ihre Mutterrolle über die Rolle der Kronprinzessin gestellt. „Ich kann durchaus verstehen, dass der Mutterinstinkt einsetzt und sie ihren Sohn beschützen will – mit allem, was dazugehört. Aber in diesem Fall ist das nicht mit der Rolle der Kronprinzessin zu vereinbaren. Als Königin muss man ein gutes Beispiel geben“, betont Vagle.

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Das habe die Kronprinzessin nicht getan, wenn es stimme, dass sie sich in den Fall eingemischt habe, indem sie ihren Sohn sowohl vor der polizeilichen Verhaftung gewarnt als auch sein Haus ausgeräumt habe, so die Expertin weiter. Elf Tage nach dem gewalttätigen Vorfall gegen seine Ex-Freundin hat sich Marius Borg Høiby für sein Verhalten entschuldigt – und erklärte auch, dass seine Familie über seine grundsätzlichen Probleme informiert war.

Was als Mutter Verständnis hervorruft, ist als Kronprinzessin ein absolutes No-Go

Kronprinzessin Mette-Marit könnte wegen ihres Sohnes Marius Borg Høiby womöglich als künftige Königin infrage gestellt werden. (Fotomontage)

„Ich habe mehrere psychische Störungen, was bedeutet, dass ich während meiner gesamten Kindheit und meines Erwachsenenlebens Herausforderungen hatte und habe. Ich habe lange Zeit mit Drogenmissbrauch zu kämpfen gehabt und war deswegen in Behandlung“, räumte Marius ein und kündigte an, nun das einzig Richtige anzugehen.

Er wollte die Behandlung wieder aufnehmen, wie auch der „private Besuch“ König Haakons und seines Stiefsohnes nahelegte. Doch der Ausflug in den mutmaßlichen Entzug verlief dann doch kürzer als gedacht: Nur einen Tag später wurden die Royals beim Shopping zurück in Oslo gesichtet. Als Mutter kann sich Mette-Marit zwar des Verständnisses der Norweger sicher sein, doch wer will schon eine Kronprinzessin, die nicht weiß, was richtig oder falsch ist? Recht und Gesetz gelten schließlich für alle. Verwendete Quellen: seher.no, nrk.no, dagbladet.no

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