Mette-Marit auf sich gestellt
„Wäre heute gerne zu Hause bei Mette gewesen“: Marius‘ Verhaftung erschüttert Haakon
VonSusanne Kröberschließen
In Mette-Marits schwersten Stunden ist Kronprinz Haakon nicht bei ihr. Nachdem Marius Borg Høiby festgenommen wurde, wandte sich Haakon mit emotionalen Worten an die Presse.
Oslo/Jamaika – Wenn er gewusst hätte, dass sein Stiefsohn Marius Borg Høiby (27) zum dritten Mal innerhalb weniger Monate festgenommen wird, dann wäre Norwegens Kronprinz Haakon (51) vermutlich gar nicht erst zu seiner aktuellen Auslandsreise aufgebrochen. Doch so kam es, dass Haakon sich im mehr als 8.000 Kilometer entfernten Inselstaat Jamaika befand, als Marius am 18. November um 23:12 Uhr verhaftet wurde, ganz in der Nähe von Gut Skaugum, wo sich Kronprinzessin Mette-Marit (51) zu diesem Zeitpunkt nichtsahnend aufhielt.
„Ich vermisse sie“: Kronprinz Haakon konnte Mette-Marit nach der Verhaftung von Marius nicht beistehen
Die Anschuldigungen gegen Marius Borg Høiby sind massiv. Zur Anklage wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung kam jetzt der Vorwurf der Vergewaltigung hinzu, weshalb Marius erneut verhaftet wurde. Zwar ließ sein Anwalt Øyvind Bratlien (44) gegenüber Verdens Gang mitteilen: „Høiby bekennt sich nach der erweiterten Anklage nicht schuldig“, dennoch befindet sich der Sohn von Mette-Marit nach wie vor in Untersuchungshaft im Osloer Gefängnis und Marius konnte nicht, wie laut Nettavisen geplant, am 19. November im Ausland seinen Entzug starten.
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Kronprinzessin Mette-Marit sind die Hände gebunden, sie konnte die Festnahme ihres Sohnes nicht verhindern. Besonders hart für die unheilbar an chronischer Lungenfibrose erkrankte Mette-Marit: Kronprinz Haakon, ihr Fels in der Brandung, kann aktuell nicht bei ihr sein. Bis zum heutigen Mittwoch (20. November) besucht er Jamaika, er sei bereit, das Programm trotz der Verhaftung von Marius planmäßig durchzuführen, erklärte Haakon gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK. Dennoch falle es ihm natürlich schwer, Kronprinzessin Mette-Marit in dieser schwierigen Situation nicht beistehen zu können.
Ich wäre heute gerne zu Hause bei Mette gewesen. Ich vermisse sie.
„Nicht im Voraus informiert“: Diesmal wurden Marius, Haakon und Mette-Marits von Festnahme überrascht
Ungewohnt emotionale Worte von Kronprinz Haakon, die tief blicken lassen. Zu den Vergewaltigungsvorwürfen gegen seinen Stiefsohn Marius sagte der zukünftige König von Norwegen: „Es gibt schwere Anschuldigungen gegen Marius. Heute denken wir natürlich an alle Betroffenen.“ Das norwegische Königshaus wolle nun die Polizei und die Justiz ihre Arbeit machen lassen. Haakon betonte: „Die königliche Familie wurde über die jüngste Verhaftung nicht im Voraus informiert.“
Vor Marius Borg Høibys erster Verhaftung am 4. August warnte die Polizei nämlich sowohl den Palast als auch Marius selbst vor, wie Guri Varpe, Kommunikationschefin des norwegischen Königshauses, bereits gegenüber VG erklärte. Das sorgte dafür, dass die Minuten vor der Festnahme im Dunkeln bleiben, auch wenn Marius Borg Høiby sich bereits zu fehlendem Beweismaterial geäußert hat. Verwendete Quellen: vg.no, nettavisen.no, nrk.no
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