Audi will BMW überholen
"Angriff" auf die Konkurrenz: Audi mit Hammer-Entscheidung für Zukunft
VonJulia Cuprakowaschließen
Nach Dieselskandal und Kurzarbeit macht Audi in Neckarsulm wieder von sich reden. Doch diesmal hat der Autobauer gute Neuigkeiten: neue Markteinführungen sind geplant.
- Der Ruf von Audi Ingolstadt und Neckarsulm hat aufgrund von mehreren Skandalen sehr gelitten - das soll sich jetzt ändern.
- Der Autobauer will noch dieses Jahr mehrere neue Modelle auf den Markt bringen.
- 2024 soll ein neues Elektroauto folgen.
Audi Ingolstadt/Neckarsulm: Konzern trifft wichtige Entscheidung
Audi gibt wieder Gas! Denn der Autobauer trifft eine wichtige Entscheidung und gründet eine schnelle Einheit innerhalb der Entwicklung. Diese soll "Artemis" heißen - in der griechischen Mythologie ist Artemis die Göttin der Jagd. Und dieser Begriff wurde nicht ohne Grund von Audi ausgewählt.
Erster Grund: Audi möchte eine Aufholjagd starten - und Mercedes und BMW sind das Ziel. Zweiter Grund: Artemis steht für eine schnellere und unbürokratische Entwicklung. Somit kann Audi auf alle Ressourcen des VW-Konzerns zugreifen können. Das erste Modell der neuen beschleunigten Entwicklung soll 2024 auf den Markt kommen und "wegweisendes Elektroauto" sein.
| Audi AG | Sitz in Ingolstadt in Bayern |
| Mitarbeiterzahl | 90.640 |
| Zentrale | Ingolstadt |
| Umsatz | 59,25 Milliarden EUR (2018) |
| Gründer | August Horch |
| Tochterunternehmen | Lamborghini, Ducati, Audi Sport GmbH, usw. |
Audi Ingolstadt/Neckarsulm: Elektromobilität - mehr als Zukunftsmusik
Doch wie soll das "wegweisende Elektroauto" aussehen? Auf welches Modell dürfen sich die verbrauchen freuen? Die Antwort: Das neue Entwicklungskonzept war bereits alles, was sich der Autobauer entlocken lies, wie stimme.de berichtet. Somit wäre alles möglich.
Auch Fahrzeuge um etwa vier Metern Länge, mit einer Reichweite bis zu 350 Kilometern. In der Firmenzentrale wird von einem Nachfolger für den A2 aus Neckarsulm gesprochen. Das "wegweisende Elektroauto" von Audi wäre dann zwei Klassen unter dem Modell drei von Elektro-Pionier Tesla beheimatet.
.#Audi is providing the blueprint for future developments of #cars @VWGroup: project "Artemis" is the new #agile high-tech unit, hunting for future #mobility in the #digital space >> https://t.co/eIxTo7XYW2 pic.twitter.com/EyxwOotSDb
— Audiofficial (@AudiOfficial) May 29, 2020
Audi Sport in Heilbronn fertigt E-Tron GT
Ab Herbst fertigt die Audi Sport am Standort Böllinger Höfe in Heilbronn die ersten Exemplare des E-Tron GT. Das viertürige Coupé ist technisch eng mit dem Porsche Taycan verwandt und tritt unter anderem gegen das Model S von Tesla an.
Das nächste Elektroauto von Audi, der SUV-Coupé Q4 E-Tron, soll mehr als 450 Kilometer Reichweite bieten und ist für die breite Masse gedacht sein. Je ein Motor treibt die Vorder- und Hinterachse an, was den Wagen zu einem Allrad-Antrieb macht. Preise gibt es noch keine, sie dürften zwischen 40.000 und 50.000 Euro starten.
Audi Ingolstadt/Neckarsulm: Neue althergebrachte Benziner
Im Spätsommer präsentiert das Unternehmen außerdem einen neuen Q5 Sportback. Der neue Audi-Bestseller hat ein Facelifting erhalten und kann jetzt mit BMW X4 und dem Mercedes GLC Coupé konkurrieren. Der kleine Bruder von Q5 - der Q2 bekommt ebenfalls eine Auffrischung der Front. Von innen ist mit der neuesten Generation des Infotaniment-Systems zu rechnen.
Ein weiteres Model wartet auf seine Markteinführung: Audi A3 Limousine. Die Limousine soll es zu Preisen ab 27.700 Euro geben. Der 4,5 Meter lange Wagen steht dynamisch auf der Straße. Markante Linien zeichnen sein Designe aus. Die Entwickler haben klassische Elemente einer Limousine mit denen eines Coupés kombiniert.
Der Autobauer möchte endlich wieder raus aus negativen Schlagzeilen. Denn erst vor kurzem musste Audi die Produktion zurückfahren. Die Coronavirus-bedingte Kurzarbeit musste für die Audi-Mitarbeiter auch am Standort Neckarsulm verlängert werden. Kurzarbeit und Kaufprämien beherrschten in der Coronavirus-Zeit die Autobranche. Was sagt Audi Neckarsulm dazu? Die echo24.de-Redaktion fragte nach.
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