Derzeit häufen sich die Betrugsfälle
Falsche Polizisten wollen Senioren abzocken
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In den meisten Fällen der Telefon-Betrüger erschien die Rufnummer 110 im Display.
Und schon wieder haben sich Gauner dieser hinterlistigen Methode bedient: Fast 20 Anwohner im Stadt- und Landkreis Heilbronn haben am Montag und Dienstag Anrufe von so genannten "falschen Polizeibeamten" bekommen. Dabei handelt es sich um eine dreiste Betrugsmasche.
Angeblich Ziel von Einbrechern
Daher warnt die Polizei erneut vor Trickbetrügern, die sich telefonisch als Kriminalbeamte oder Polizisten ausgeben und sich über Wertgegenstände oder Vermögensverhältnisse erkundigen. In 15 der betreffenden Fälle hatten Unbekannte bei Senioren angerufen und zum Teil behauptet, dass die Wohnungen der Personen Ziel von zukünftigen Einbrüchen seien. Angeblich hätten festgenommene Diebe sie darüber in Kenntnis gesetzt. Auch forderten sie die Angerufenen auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Dann stellten die vermeintlichen Polizisten Fragen zu Besitztümern der Personen.
Die Trickbetrüger nutzten dabei teilweise eine Technik, mit der die Nummer 110 als Anrufer-Nummer auf dem Display erschien. Alle Angerufenen verhielten sich vorbildlich und gingen nicht auf die Fragen der Betrüger ein. Sie beendeten die Gespräche noch bevor es seitens der Gauner zu einer Geldforderung kommen konnte. In vier weiteren Fällen hatten die Betrüger versucht, Anwohner zu erreichen. Da diese allerdings nicht zu Hause waren oder direkt wieder auflegten, kam es glücklicherweise zu keinem Gespräch.
Nicht die Rückwahltaste drücken
Die Polizei rät zu besonderer Vorsicht und Skepsis bei derartigen Anrufen. Sollte sich ein Unbekannter nach Wertgegenständen oder anderen persönlichen Daten erkundigen, ist es wichtig, nicht darauf einzugehen, das Gespräch schnell abzubrechen und die richtige Polizei zu verständigen. Dabei sollten Betroffene auf keinen Fall die Rückwahltaste drücken, sondern die Nummer der zuständigen Dienststelle oder die 110 wählen.
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