Dank potentem Franzosen

Süßer Dreierpack in der Wilhelma geboren

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Die Totenkopfäffchen der Wilhelma sind mit den Jungtieren im Außengehege zu sehen.
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Bei den Totenkopfäffchen gibt es Nachwuchs. Gleich drei Jungtiere erblicken das Licht der Welt.

Es ist ein bisschen wie im Fußball. Da werden die besten Spieler eingekauft, um die ganze Mannschaft nach vorn zu bringen. Die Wilhelma in Stuttgart brauchte ein bisschen frischen Wind, in der Affenbande - und "kaufte" einen potenten Franzosen ein. Mit vollem Erfolg! Das Ergebnis 3:0 für Illampu.

Denn das Zuchtmännchen der Totenkopfäffchen ist gleich dreifach Vater geworden. Zwischen Ende April und Mitte Mai erblickten seine Sprösslinge das Licht der Welt. Jetzt lassen sie sich von Mamas, Tanten oder großen Schwestern auf deren Rücken durch die Gegend tragen. Super bequem - und totaaal niedlich!

Illampu kam auf Empfehlung nach Stuttgart

Ganz so wie im Fußball verlief der "Einkauf" von Papa Illampu übrigens nicht. Er kam auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms für die seltenen Schwarzkappen-Totenkopfäffchen nach Stuttgart. Dieses existiert seit nunmehr 18 Jahren und ist für die Koordination des Austauschs von Tieren zwischen den europäischen Zoos verantwortlich.

Meistens werden die Männchen auf Reisen geschickt. Diese verlassen in der Regel nach drei Jahren, sobald ihre eigenen Töchter geschlechtsreif werden, die Gruppen. So auch in der Wilhelma: Illampu ist der Nachfolger von Zlotan, der in den vergangenen drei Jahren für den Nachwuchs sorgen durfte.

Die Weibchen bleiben zumeist ihr Leben lang beisammen. Dank der jüngsten Nachkommenschaft ist die Gruppe der Schwarzkappen-Totenkopfäffchen auf den Subtropenterrassen nun auf 15 Tiere angewachsen.

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