Grauer Herbst in Baden-Württemberg
Trübe Suppe im November: Wo sich der Nebel besonders hartnäckig hält
VonMichaela Ebertschließen
Trübe Aussichten: Der November startet grau und nebelig in Baden-Württemberg – und so schnell ist auch keine Besserung in Sicht. Wo sich die dicke Suppe besonders hartnäckig hält.
Nebel, nebeliger, November – der Monat startete bereits grau und trüb und auch in den nächsten Tagen wird es wohl weiterhin ungemütlich in Baden-Württemberg bleiben. Besonders in der anstehenden Woche rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit geringen Sichtweiten – Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein.
Zwar soll tagsüber die Sonne nur vereinzelt durchkommen, doch nachts fallen die Temperaturen teils bis unter null Grad. Frost-Alarm im Südwesten also – sensible Pflanzen im Garten sollten also entsprechend geschützt werden.
Grauer Novemberstart: Baden-Württemberg in dichten Nebel gehüllt
In der Nacht zum Dienstag soll es im Bergland klar, im restlichen Flachland von Baden-Württemberg jedoch nebelig werden. Die Tiefstwerte liegen bei sechs bis null Grad. Vereinzelt kann die Temperatur laut DWD auch auf ein Grad unter null fallen. Am Dienstagvormittag soll sich der Nebel aus der Nacht auflösen. Es werde bewölkt, aber auch sonnig. Die Höchstwerte werden zwischen sieben und 16 Grad erwartet.
Auch anderswo bleibt es zunächst grau und trüb, mancherorts blitzt die Sonne durch – durch die Lichtreflexion können sogar seltene Phänomene wie ein Nebelbogen entstehen:
Toller #Nebelbogen aufgenommen heute früh von Hardy in Thüringen bei Schleiz. Er entsteht, wie ein Regenbogen, durch die Brechung und Reflektion des Lichts an den Wassertropfen.
— Kachelmannwetter (@Kachelmannwettr) November 4, 2024
Und Nebel hält sich aktuell noch in größeren Teilen des Landes:https://t.co/dDPfNDgliw /LD pic.twitter.com/drdGzCArT0
Dichter Nebel an Flüssen: Hier wird es in Baden-Württemberg besonders grau
In der Nacht zum Mittwoch wird es laut DWD dann wieder überall nebelig, bei Tiefstwerten von acht bis einem Grad. Tagsüber bleibt es demnach vor allem an den Flüssen trüb und grau. Auch rund um den Neckar muss dann mit dichter Suppe gerechnet werden. Die Sonne komme nur vereinzelt durch, die Temperaturen liegen zwischen neun und 14 Grad.
In der Nacht zum Donnerstag rechnet der DWD wieder mit Nebel und Tiefstwerten von sieben bis zwei Grad. Am Donnerstag bleibe es trüb bei maximal zehn Grad und schwachem, östlichem Wind. Lediglich in den Hochlagen soll die Sonne durchkommen. Auch in der Nacht zu Freitag gibt es Nebel, wie der DWD mitteilte. Die Tiefstwerte sollen im Laufe der Woche in den niedrigen einstelligen Bereich bis knapp zum Gefrierpunkt fallen.
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