Bis zu -10 Grad
Polarluft bringt Temperatursturz: Wo es am Wochenende Schnee bis ins Flachland gibt
VonLisa Kleinschließen
Der Januar startet mit milden Temperaturen, Dauerregen und Sturm. Richtung Wochenende macht das Wetter eine Kehrtwende: Es soll bis in tiefe Lagen schneien und eisig werden.
Das neue Jahr startet mit einer Unwetter-Warnung: In Baden-Württemberg herrscht Dauerregen, dazu drohen Orkanböen. Die Temperaturen sind verhältnismäßig mild – doch das soll sich schon in der zweiten Januar-Woche ändern. Ein Temperatursturz ist in Sicht, auch tagsüber kündigen sich bereits Minusgrade an, sogar im Flachland. Laut Experten könnte es sogar „Schneeflocken bis in tiefe Lagen“ geben – und das schon am Wochenende.
Temperatursturz in Baden-Württemberg: Auch tagsüber drohen Minusgrade
Bereits am Wochenende sinken die Temperaturen im Südwesten: Während sich die Tageshöchstwerte unter der Woche noch im zweistelligen Bereich bewegen und regional sogar bis zu 14 Grad erwartet werden, sinken die Temperaturen am Wochenende den aktuellen Prognosen zufolge in den unteren einstelligen Bereich und rücken immer näher an den Gefrierpunkt.
Und dann wird es so richtig kalt, wie ein Blick auf die Ensemble-Vorhersage des „Deutschen Wetterdienstes“ (DWD) zeigt. Ab Dienstag rutschen laut dem 14-Tage-Trend von „wetteronline.de“ die Temperaturen auch im Flachland unter den Gefrierpunkt – und sollen nicht nur nachts, sondern auch tagsüber im Minus-Bereich bleiben. Im Schwarzwald werden die Minusgrade sogar zweistellig.
Schnee-Prognose für Baden-Württemberg: Am Wochenende soll es auch im Flachland weiß werden
„Am kommenden Wochenende steht uns ein Polarluft-Einbruch bevor“, erklärt der Meteorologe Georg Haas in einem Video von „wetter.com“. Und weiter: „Es wird regional viel schneien und danach auch bitterkalt werden in Deutschland“.
Es sieht sogar für Schnee-Liebhaber in tieferen Lagen am Wochenende ganz gut aus: Regional könnte es am Samstag (6. Januar), Sonntag (7. Januar) und Montag (8. Januar) auch im Flachland Schnee geben. Für Stuttgart etwa zeigt der Trend von „wetteronline.de“ Schnee für Sonntag und Montag. Dem Wetter-Trend für Heilbronn zufolge soll es am Samstag Schneeregen und am Sonntag Schnee geben. In südlicheren Städten wie Ulm könnte es auch am Montag noch schneien. Inwieweit der Schnee auch liegen bleibt, wird sich zeigen.
Wer jetzt auf große Schneemengen hofft, wird jedoch vermutlich enttäuscht. Zwar sind die Temperaturen nach dem Wochenende ideal für jede Menge Flocken, doch es mangelt voraussichtlich an Niederschlag. Während zum Start ins neue Jahr Dauerregen herrscht, scheint die zweite Januar-Woche eher trocken zu bleiben. Dafür soll es deutlich freundlicher werden und die Sonne zeigt sich wieder häufiger.
Neuschnee und bis zu minus zehn Grad im Schwarzwald
Wer Schneemann bauen und Schlittenfahren will, sollte einen Ausflug in den Schwarzwald planen. Dort kommt aktuell der Dauerregen als Flocken herunter und sorgt für eine dicke Schicht Neuschnee. Von Dienstag (2. Januar) bis Montag (8. Januar) soll es im Schwarzwald durch-schneien.
In der zweiten Woche bleibt es voraussichtlich auch im Schwarzwald trocken, doch die Temperaturen stürzen so in die Tiefe, dass der Schnee eindeutig liegen bleibt: Bis zu minus zehn Grad werden erwartet.
Rubriklistenbild: © Mario Berger
