An Allerheiligen

100-jähriger Kalender gibt Wettervorhersage für Allerheiligen: Was im November ansteht

  • Julia Cuprakowa
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Wird es kalt, stürmisch oder regnerisch? Der 100-jährige Kalender macht eine genaue Wettervorhersage für Allerheiligen am 1. November.

Regen, Kälte oder doch milde Temperaturen und Sonnenschein am Feiertag Allerheiligen im November? Allerheiligen wird alljährlich am 1. November gefeiert. Allerheiligen ist kein bundesweiter Feiertag, sondern nur in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Deshalb wollen wahrscheinlich nicht alle Menschen in Deutschland wissen, wie das Wetter an diesem Tag wird – aber wahrscheinlich genug.

Schließlich fällt der Feiertag im November in diesem Jahr auf einen Freitag. Eine gute Gelegenheit, sich ein langes Wochenende zu gönnen und zum Beispiel zu verreisen. Auch wenn die Meteorologen noch keine genauen Vorhersagen für Allerheiligen machen, kann der 100-jährige Bauernkalender schon eine klare Prognose für das Wetter am 1. November abgeben.

100-jähriger Kalender mit Prognose: Wie wird das Wetter am Feiertag Allerheiligen im November?

An Allerheiligen gedenkt die katholische Kirche aller Heiligen und ihrer Leistungen. Seit 835 ist es ein fester kirchlicher Feiertag, wie die „Frankfurter Allgemeine“ berichtet. Für die meisten Menschen ist der Feiertag im November einfach ein zusätzlicher freier Tag im Jahr und eine gute Gelegenheit für einen Ausflug – wenn das Wetter mitspielt.

Wie echo24.de bereits berichtete, könnte in diesem Jahr Halloween ins Wasser fallen. Denn laut dem 100-jährigen Kalender soll es am 31. Oktober kalt und sehr trüb werden. Und wie sieht es dann am 1. November zu Allerheiligen aus? Auch dazu hat der Bauernkalender eine klare Meinung. Der November soll sehr kalt und frostig beginnen. Vom 1. bis zum 14. November sagt der 100-jährige Kalender „Regen und große Kälte“ voraus. Wie das Wetter im restlichen November wird, berichtet echo24.de in einem gesonderten Artikel.

100-jähriger Kalender mit Vorhersage für November-Feiertag: Prognose basiert auf Erfahrungen und Beobachtungen

Derzeit wagen die Meteorologen noch keine genaue Prognose für den Feiertag im November. Vorhersagen sind erst einige Tage vorher möglich, wie die Wetterexperten bereits mehrfach erklärten. Was die Meteorologen derzeit vorhersagen können, ist die Rückkehr der Wärme im Oktober.

Der 100-jährige Kalender basiert also nicht auf konkreten Vorhersagen der gängigen Wettermodelle. Sondern auf den Prognosen eines Abtes Mauritius Knauer aus dem 17. Jahrhundert. Ziel des Kalenders war es, den damaligen Bauern und Mönchen eine Möglichkeit zur besseren Wettervorhersage an die Hand zu geben. Dabei ging er nicht – wie der Name vermuten lässt – davon aus, dass sich das Wetter alle 100 Jahre wiederholt.

Der 100-jährige Kalender

Der Bauernkalender, auch hundertjähriger Kalender oder Wetterkalender genannt, ist bereits mehrere hundert Jahre alt. Er wurde im 17. Jahrhundert von einem Abt, Mauritius Knauer, verfasst und liefert Wetterprognosen und Vorhersagen über Schädlinge, Plagen und Wetterphänomene. Der Bauernkalender stützt sich bei seinen Vorhersagen auf menschliche Erfahrungen und Beobachtungen sowie auf die Konstellation der Planeten. Der Wetterkalender ist nicht wissenschaftlich belegt, erfreut sich aber großer Beliebtheit.

Knauer ging davon aus, dass die Himmelskörper das Wetter maßgeblich beeinflussen und wandte sich Mond, Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus und Merkur zu. Diese bewegen sich nach seiner Hypothese in einem festen Zyklus von Frühlingsbeginn bis Winterende. Aus dieser Regelmäßigkeit der Himmelskörper ermittelte Knauer einen Zeitraum von sieben Jahren, in dem sich das Wetter wiederholt.

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