Spannender 34. Spieltag

Meisterschaft, Abstieg, Europapokal – alle Entscheidungen des letzten Spieltags im Überblick

Der VfL Bochum hält die Klasse, während der BVB nur Vizemeister wird. Schalke steigt direkt ab.
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Der VfL Bochum hält die Klasse, während der BVB nur Vizemeister wird. Schalke steigt direkt ab.
  • Antonio José Riether
    VonAntonio José Riether
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Der letzte Spieltag der Bundesliga-Saison 2022/23 hielt viele Überraschungen bereit. Neben der Meisterschaft fielen die Entscheidungen über Abstieg und Europapokal.

München – Ein unfassbar spannender Spieltag geht zu Ende. Sowohl das Rennen um die Meisterschaft, als auch das Tauziehen um die Europapokalplätze und der Abstiegskampf waren bis zum Ende spannend. Die Ereignisse des 34. Bundesliga-Spieltags im Überblick:

34. Bundesliga-Spieltag: Meisterschaft

So dramatisch war es wohl seit 2001 nicht mehr. In einem absoluten Spektakel sichert sich der FC Bayern den Titel. Und das war ein ganzes Stück Arbeit. Nach der Führung durch Kingsley Coman glichen die Kölner per Elfmeter durch Ljubicic aus. In der vorletzten Minute sorgte Jamal Musiala mit seinem Treffer für den 2:1-Sieg.

Die Dortmunder hingegen kamen bei ihrem Heimspiel gegen Mainz nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, besonders die Anfangsphase verpennte der BVB.

34. Bundesliga-Spieltag: Europapokal

Dass die Bayern, der BVB und RB Leipzig in der kommenden Saison der Champions League spielen, stand bereits fest. Am letzten Spieltag ging es nur noch darum, ob sich Union Berlin oder der SC Freiburg Platz vier und damit die Qualifikation zur Königsklasse sichern.

Die Unioner gewannen durch einen Treffer von Rani Khedira gegen Werder Bremen, während Freiburg im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt nach einer Führung spät mit 1:2 verlor. Somit qualifizieren sich die Breisgauer als Tabellenfünfter für die Europa League.

Nach einer Niederlage gegen Absteiger Hertha BSC musste VfL Wolfsburg die Leverkusener an sich vorbeiziehen lassen, und das, obwohl Bayer deutlich in Bochum verlor. Somit spielt die Werkself nächste Saison in der Conference-League-Play-offs, die Wölfe hingegen verpassten Platz sechs und mussten sogar die Eintracht vorbeiziehen lassen. Die Frankfurter spielen somit ebenfalls international, da sie noch das Pokalfinale gegen den Tabellendritten Leipzig vor sich haben. Ob sie letztlich in der Europa League oder in der Conference League antreten, entscheidet sich am 3. Juni.

Alle Rekordspieler der 1. Bundesliga

Uli Stein spielte in seiner Karriere für Eintracht Frankfurt, Hamburger SV und Arminia Bielefeld. Insgesamt bestritt er 512 Spiele in 19 Jahren.
Michael „Ata“ Lameck lief in 15 Jahren für 518 Spiele in der 1. deutschen Bundesliga auf, dabei ausschließlich für den VfL Bochum.
Willi Neuberger spielte in 520 Bundesligaspielen für Borussia Dortmund, Werder Bremen, den Wuppertaler SV und Eintracht Frankfurt. Er war 16 Jahre lang Bundesligaspieler.
Eike Immel bestritt in seinen 17 Jahren in der 1. Bundesliga für Borussia Dortmund und den VfB Stuttgart insgesamt 534 Spiele.
Alle Rekordspieler der 1. Bundesliga

34. Bundesliga-Spieltag: Abstieg

Der VfL Bochum ist der Gewinner des letzten Spieltags, mit einem 3:0-Sieg rettete sich der Ruhrpott-Klub also vor dem direkten Abstieg. Der VfB Stuttgart muss nach einem 1:1 gegen Hoffenheim in die Relegation, während der FC Augsburg dank der Ergebnisse auf den anderen Plätzen den Kopf aus der Schlinge zog. Die Fuggerstädter hatten mit 0:2 in Gladbach verloren.

Der FC Schalke verlor trotz einer leidenschaftlichen Leistung mit 2:4 bei RB Leipzig und geht damit nach einem Jahr im Oberhaus wieder runter. Hertha BSC stand bereits aus erster Absteiger fest. (ajr)