Belgier im Anflug

Ist Vincent Kompany der richtige Trainer für den FC Bayern? Stimmen Sie ab

  • Alexander Kaindl
    VonAlexander Kaindl
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Vincent Kompany steht kurz vor der Unterschrift beim FC Bayern München. Was halten Sie von dieser Personalie? Stimmen Sie im Artikel ab.

München – Die vermutlich längste Trainersuche in der Historie des FC Bayern München ist vorbei. Vincent Kompany steht kurz vor der Unterschrift beim deutschen Rekordmeister, der Tabellendritte der abgelaufenen Bundesliga-Saison dürfte den Deal in Kürze offiziell vermelden.

Vincent Kompany wird neuer Bayern-Trainer: Alles andere als die erste Wahl

Kompany kommt vom Premier-League-Absteiger FC Burnley. Pikant: Der Belgier ist alles andere als die erste Wahl. Die Bayern klopften in den vergangenen Wochen und Monaten Kandidaten wie Xabi Alonso, Julian Nagelsmann oder Ralf Rangnick ab – und holten sich überall eine Absage. Letztlich platzte sogar eine mögliche Weiterbeschäftigung des bisherigen Trainers Thomas Tuchel, dem im Februar eröffnet wurde, dass er zum Saisonende gehen muss.

Nun also Kompany. Als Spieler von Manchester City war er Weltklasse, war unter Pep Guardiola Kapitän und sogar Schütze des Meister-Tores 2018/19. Als Trainer hat der inzwischen 38-Jährige zwei Stationen vorzuweisen: Anderlecht und Burnley.

Künftig beim FC Bayern an der Seitenlinie: Vincent Kompany.

Kompany: Als Trainer in Anderlecht und Burnley

In der belgischen Heimat gab es keine großen Erfolge vorzuweisen, in England wurde er mit Burnley souveräner Zweitligameister. Nach dem Aufstieg folgte dann in der abgeschlossenen Saison aber direkt wieder der Abstieg – und jetzt der Sprung zum FC Bayern.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sagte vor dem DFB-Pokalfinale zwischen Leverkusen und Kaiserslautern: „Ich habe gehört, dass er ein sehr guter Trainer ist mit einer herausragenden Perspektive und mit vielen guten Trainern, die er selber gehabt hat und die ihn ausgebildet haben. Von daher, glaube ich, wird er das gut machen.“

Diese Trainer wurden mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht – aber hatten keine Lust

Xabi Alonso galt lange Zeit als Wunschlösung des FCB für den vakanten Posten, vor allem Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sollen auf den Basken scharf gewesen sein. Ende April gab der Meistertrainer auf einer Pressekonferenz aber seinen Verbleib in Leverkusen bekannt. „Mein Job hier ist noch nicht vorbei“, machte Alonso klar.
Eine der ersten Alternativen war laut mehreren Medien der aktuelle Bundestrainer Julian Nagelsmann. Anstelle eines zweiten Engagements bei den Münchnern – er war bereits von Juli 2021 bis März 2023 in der Verantwortung – verlängerte er seinen Vertrag beim DFB bis Sommer 2026.
Auch Ralf Rangnick steht nicht für den Posten zur Verfügung. Anfang Mai gab er bekannt, „mit vollem Herzen österreichischer Teamchef“ zu sein. „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass das keine Absage an den FC Bayern ist, sondern eine Entscheidung für meine Mannschaft und unsere gemeinsamen Ziele“, wurde er in einer Verbandsmitteilung zitiert.
Über ein Interesse an Stuttgart-Coach Sebastian Hoeneß wurde ebenfalls spekuliert. Der verlängerte bei den Schwaben allerdings vorzeitig bis 2027 und erklärte Mitte April nach der Bundesliga-Partie gegen Werder Bremen: „Sie können ganz fest davon ausgehen, dass ich nächstes Jahr auch Trainer des VfB Stuttgart sein werde. Wenn ich die Idee gehabt hätte zu wechseln, dann hätte ich sicherlich nicht meinen Vertrag verlängert.“
Diese Trainer wurden mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht – aber hatten keine Lust

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Guardiola hat für seinen Ex-Schützling nur Lob übrig: „Ich habe eine ganz große Meinung von ‚Vinny‘. Es spielt dabei keine Rolle, ob er mit Burnley abgestiegen ist. Ich habe eine große Wertschätzung für seine Arbeit, wegen seiner Persönlichkeit und seinem Wissen über das Spiel, wie er mit den Medien umgeht und vielen anderen Dingen.“ (akl)

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