Entscheidung in Gruppe D

Österreich siegt spektakulär gegen Niederlande und setzt sich in Todesgruppe die Krone auf

  • Stefan Schmid
    VonStefan Schmid
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Am letzten Spieltag der Gruppe D schlägt Österreich in einem Torfestival die Niederlande und holt sich Platz Eins in der Todesgruppe. Der Ticker zum Nachlesen.

  • Niederlande – Österreich 2:3 (0:1)
  • Sabitzer setzt spektakulär den Schlusspunkt - Österreich wird Gruppenerster
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Berlin – Das Achtelfinal-Ticket für die Niederlande ist schon sicher gebucht. Etwas anders stellt sich die Situation bei den Österreichern dar. Aufgrund der Entwicklungen in den bereits abgeschlossenen Gruppen befindet sich die Runde der letzten 16 für das Team von Ralf Rangnick in greifbarer Nähe. Doch vom maximalen Gruppenerfolg bis zum tristen Vorrundenaus bei der Europameisterschaft ist weiterhin alles möglich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Niederlande zwar schon im Achtelfinale steht, jedoch für den sicheren ersten Platz in der Gruppe D selbst drei Punkte braucht.

Österreich gegen die Niederlande im Live-Ticker: Rangnick mahnt zur Vorsicht

Im Spiel gegen die Niederlande kann Österreich verlieren und trotzdem ins Achtelfinale einziehen (alle Infos zur Live-Übertragung). Aufgrund des Sieges gegen Polen hat man den dritten Platz sicher. Doch dürfen die Österreicher nicht mit mehr als drei Toren Unterschied verlieren, denn dann würde man ein schlechteres Torverhältnis als die in der Gruppe A drittplatzierten Ungarn aufweisen. Das EM-Aus wäre dann wieder möglich.

Obwohl Österreich so gut wie im Achtelfinale ist, mahnt Ralf Rangnick zur Vorsicht.

Und so warnte auch ÖFB-Trainer Ralf Rangnick, sich nicht zu sehr auf der scheinbaren Sicherheit auszuruhen. Sein Team sei „noch nicht durch“ und brauche mindestens noch einen Punkt aus der Partie gegen die Niederlande. Um sich auf das Match vorzubereiten, verordnete Rangnick seiner Elf am Sonntag eine kleine Auszeit. Diese nutzten seine Schützlinge, um im Berliner Schlachtensee zu entspannen.

Niederländischer Trainer Koeman moderiert Querelen aus der Heimat weg

Während die Österreicher noch mit dem Schlimmsten rechnen müssen, kann der niederländische Trainer Ronald Koeman schon mit dem Achtelfinale planen. Einzig die Platzierung in der Gruppe und somit die möglichen Gegner stehen noch nicht fest. Trotz dieser rosigen Aussichten muss sich Koeman Kritik aus der Heimat stellen. Im Mittelpunkt steht Starspieler Memphis Depay, der bereits mit seinem Outfit für Debatten sorgte.

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Depay konnte im bisherigen Turnierverlauf noch nicht glänzen und so wurden Forderungen laut, den Offensivspieler auf die Bank zu setzen. Koeman stärkte seinem Star daraufhin den Rücken und bestätigte, weiter an ihm festhalten zu wollen: „Ich zweifle überhaupt nicht an ihm.“ Eine Stammplatzgarantie über die gesamte Europameisterschaft hinweg wollte aber auch Koeman nicht aussprechen, der betonte, dass Depay sich „im Laufe des Turniers steigern muss, so wie wir alle“. (sch)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Eibner

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