FC Bayern München

Brisanter Bayern-Plan: Entscheidung über Max Eberl gefallen

  • Marius Gogolla
    VonMarius Gogolla
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Max Eberl gilt schon seit Monaten als Favorit für die Nachfolge als Sportvorstand beim FC Bayern. Jetzt soll der Zeitplan für seine Verpflichtung beim Rekordmeister feststehen.

München – Mitte November hat der Aufsichtsrat des FC Bayern München laut der Sport Bild bereits die Entscheidung getroffen, dass der Posten des Sportvorstands neu besetzt werden soll. Diese ist seit der Trennung des vorherigen Sportvorstands Hasan Salihamidžić vakant.

Ab Februar wohl Sportvorstand beim FC Bayern München: Max Eberl. (Fotomontage)

Als Favorit für den Posten gilt seit Monaten Max Eberl. Jetzt soll es einen konkreten Zeitplan für die Verpflichtung des ehemaligen Managers von Gladbach und RB Leipzig geben.

Finale Zustimmung für Eberl als Sportvorstand beim FC Bayern im Februar

Abgesegnet ist die Personalie Eberl noch nicht. Allerdings gebe es laut Bericht nur noch wenige beim FC Bayern, die gegen eine Verpflichtung Eberls sind. Bei der nächsten Aufsichtsratssitzung am 26. Februar könnte dann die finale Zustimmung erfolgen, heißt es weiter.

Sportdirektor Christoph Freund, Trainer Thomas Tuchel und Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen sollen laut dem Bericht die bevorstehende Winter-Transferperiode über die Bühne bringen. Diese endet am 1. Februar. Im Anschluss wollen die Münchner dann die Personalie Eberl fix machen.

Eberl noch vertraglich an RB Leipzig gebunden – Bayern muss Ablöse zahlen

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Manuel Neuer hat seinen Vertrag beim FC Bayern nun noch einmal verlängert und wird daher bis mindestens 2025 den Kasten des Rekordmeisters hüten.
Jonas Urbig kam im Januar 2025 vom 1. FC Köln in die bayerische Landeshauptstadt, sein Vertrag läuft bis Sommer 2029.
Sven Ulreich hat ein Arbeitspapier beim FC Bayern bis 2025.
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Eberl war bis zu seiner Freistellung im September Geschäftsführer Sport beim RB Leipzig. Als Grund für die Trennung gab der Verein in einer Pressemitteilung „fehlendes Commitment zum Klub“ des 50-Jährigen an. Eberl habe einem möglichen Engagement bei den Münchnern keine klare Absage erteilt und ein deutliches, langfristiges Bekenntnis zu den Leipzigern vermieden.

Weil er aber in Leipzig noch bis 2026 unter Vertrag steht, wird Bayern wohl eine Ablöse an RB zahlen müssen. Laut einer Ausstiegsklausel in Höhe von rund fünf Millionen Euro kann Eberl den RB Leipzig vorzeitig verlassen. Somit könnte der Wunschkandidat von Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß schon im Februar beim FCB einsteigen. (mag)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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