Achtelfinal-Rückspiel

„Pack ma‘s!“ Große Müller-Ansage vor Lazio-Showdown

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Der FC Bayern München kämpft im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen das Aus. Thomas Müller ist optimistisch.

München – Für den FC Bayern München geht es im Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales darum, die Saison nicht völlig an die Wand zu fahren. Nach dem 0:1 aus dem Hinspiel muss die Mannschaft von Cheftrainer Thomas Tuchel die Partie gewinnen, um den italienischen Klub auszuschalten und ins Viertelfinale des Wettbewerbs einzuziehen.

FC Bayern trifft in der Champions League auf Lazio Rom

Thomas Müller geht trotz der zuletzt schlechten Ergebnisse zuversichtlich in das Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Lazio Rom. „Ich bin davon überzeugt, dass wir marschieren werden wie die Feuerwehr. Wichtig wird auch sein, dass wir bei allem Tatendrang diszipliniert bleiben. Ob wir unsere Tore nun gleich zu Beginn oder Mitte der zweiten Halbzeit machen, ist der Anzeigetafel egal“, so der Routinier in seinem persönlichen Newsletter.

„Ihr könnt euch sicher sein, dass wir als Mannschaft mit dieser Situation sehr selbstkritisch umgehen. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass wir bei jedem Spiel wieder neu Anlauf nehmen, um den Bock umzustoßen. Aber es ist uns bisher einfach noch nicht gelungen“, versichert Müller den Fans des FC Bayern München.

Thomas Müller trifft mit dem FC Bayern auf Lazio Rom.

Der 34-Jährige gibt sich optimistisch, dass der FC Bayern die Pleite aus dem Hinspiel wettmachen und ins Viertelfinale einziehen wird. Dafür hofft er auf die Unterstützung der Fans auf den Rängen der Allianz Arena: „Am Dienstag geht‘s rund, mit Herz und Hirn. Pack ma’s.“

Thomas Müller überzeugt von Viertelfinaleinzug des FC Bayern

Cheftrainer Thomas Tuchel setzt gegen Lazio ebenfalls auf die Unterstützung der Zuschauer. „Wir brauchen ein emotionalisiertes Stadion“, sagte er. Nationalspieler Leroy Sané kann trotz Schmerzen an Knie und Leiste wohl wieder eingesetzt werden. Abwehrspieler Dayot Upamecano fehlt gesperrt.

Tuchel-Nachfolger beim FC Bayern: Die Kandidaten-Liste in der Übersicht

Der niederländische Coach Erik ten Hag ist bei seinem aktuellen Klub Manchester United nicht unumstritten. Es ist möglich, dass sich beide Parteien im Sommer trennen. Laut Ex-Profi und Insider Jan Aage Fjörtoft scheint sogar ein Trainertausch mit FCB-Noch-Coach Tuchel nicht ausgeschlossen, wie der Norweger auf X schreibt.
Der frühere Bayern-Profi und spätere Reserve-Coach Martín Demichelis wird immer wieder von Experten als mögliche Übergangslösung auf der Trainerbank genannt, die im Erfolgsfall zur Dauerlösung werden könnte. Demichelis trainiert aktuell den argentinischen Spitzenklub River Plate. Trotz einiger Erfolge und der Meisterschaft im letzten Jahr ist der Coach in Buenos Aires nicht unumstritten. Die Argentinier könnten Demichelis bei einem tatsächlichen Bayern-Interesse ziehen lassen.
Der arbeitslose Spanier Julen Lopetegui ist ebenfalls einer der Kandidaten. Der FC Bayern muss sich laut Sky aber mit Premier-League-Klub West Ham United um den früheren Coach von Real Madrid streiten, die den Coach ebenfalls verpflichten wollen.
Zwischen Zinédine Zidane und dem FC Bayern soll es laut der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport bereits Kontakt gegeben haben. Laut Sportbild kommt ein Engagement des dreimaligen Weltfußballers in München aber nicht infrage, weil er einen Verein trainieren wolle, dessen Sprache er beherrsche. Für den Franzosen, der langfristig als designierter Nachfolger von Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps gilt, wäre ein Engagement in der bayerischen Landeshauptstadt die erste Trainerstation seit seinem Ausscheiden bei Real Madrid 2021. Als Coach der „Königlichen“ gewann er in zwei Amtszeiten unter anderem zweimal die spanische Meisterschaft und dreimal die Champions League.
Tuchel-Nachfolger beim FC Bayern: Die Kandidaten-Liste in der Übersicht

In den vergangenen drei Spielzeiten ist der FC Bayern München jeweils im Viertelfinale ausgeschieden. Ein K.o. gegen Lazio würde vermutlich die erste titellose Saison seit 2011/12 bedeuten. In der Bundesliga hat der FCB zehn Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen. Aus dem DFB-Pokal ist der deutsche Rekordchampion auch schon ausgeschieden. (smr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Mladen Lackovic