Wettlauf gegen die Zeit
Heilbronner Falken: Bronson Maschmeyer vor Debüt gegen die Towerstars
VonMarc Thorwartlschließen
Falls die Lizenzierung rechtzeitig durch ist, wird der Falken-Neuzugang am Wochenende bei beiden Spielen gegen die Ravensburg Towerstars mitwirken.
Auf die Fans der Heilbronner Falken kommt eine schwierige Aufgabe zu. Wenn sie die Brüder Brock und Bronson Maschmeyer auf dem Eis beobachten, herrscht akute Verwechslungsgefahr. Bronson ist zwar etwas größer, doch läuferisch und optisch ähneln sie sich ansonsten wie ein Ei dem anderen.
Dass Neuzugang Bronson Maschmeyer lizenziert wird, daran besteht überhaupt kein Zweifel mehr. "Wenn alles mit den Papieren rechtzeitig klappt, dann wird er am Freitag beim Heimspiel gegen Ravensburg seine Premiere im Falken-Trikot feiern", erklärt Manager Atilla Eren gegenüber echo24.de.
Heilbronner Falken: Ein Bruderpaar im Abwehrverbund
Falken-Trainer Alexander Mellitzer hält große Stücke auf den Kanadier mit deutschem Pass: "Er hat ein gutes Auge für das Spiel und behält stets die Übersicht." Im Training bilden die Brüder ein gemeinsames Verteidiger-Pärchen - d amit geht für sie ein lang gehegter Wunschtraum in Erfüllung, anders als damals beim gemeinsamen Engagement in Bremerhaven in der DEL. Und sie harmonieren hervorragend.
Natürlich wird Bronson Maschmeyer noch ein wenig Zeit benötigen, um die nötige Wettkampfstärke zu erreichen. Sechs Spiele haben die Heilbronner Falken noch zu absolvieren, ehe die Playoffs starten. Jedes Match bedeutet Spielpraxis - und verstärkt die Bindung zu den Nebenmännern. Deshalb werden die Verantwortlichen alle Hebel in Bewegung setzen, dass er morgen auflaufen kann.
Heilbronner Falken: Lazarett lichtet sich
Falls die Heilbronner Falken am Freitag gegen die Ravensburg Towerstars - Spielbeginn ist um 20 Uhr - einen Punkt ergattern, dann haben sie - unabhängig davon, wie die Konkurrenz spielt - auf jeden Fall den frühzeitigen Klassenerhalt geschafft.Im Klartext: Der Abstand auf die Playdown-Plätze ist zu groß, die Falken sind also zumindest für die Pre-Playoffs qualifiziert.
Trainer Alexander Mellitzer kann in den beiden Partien - bereits am Sonntag kommt es um 18.30 Uhr zum Rückspiel bei den Oberschwaben - gegen den amtierenden DEL2-Meister, der diese Saison so gar nicht in Schwung kommt, nahezu aus dem Vollen schöpfen: "Valentino Klos ist bei den Adlern, alle anderen sind bei uns, auch Yannik Valenti." Außerdem lichtet sich das Lazarett: Pierre Preto und Michael Knaub sind am Donnerstag ohne "No-Touch-Trikot" auf dem Eis. Dieses gelbe Jersey signalisiert normalerweise, dass ein Spieler wegen Verletzung nicht attackiert werden darf. Wer und ob einer der beiden bereits am Freitag für die Falken aufläuft, entscheidet sich kurzfristig.
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