Zurückgekommen
Die Heilbronner Falken stürzen den Spitzenreiter aus Freiburg
VonMarc Thorwartlschließen
Mit einem überragenden zweiten Drittel stellen die Heilbronner Falken die Weichen auf den dritten Erfolg in Serie.
Wer hätte das gedacht? Am fünften Spieltag der DEL2-Saison treffen die Heilbronner Falken daheim auf den EHC Freiburg. Ein Spitzenspiel. Fünfter gegen Erster. Die Breisgauer haben einen super Saisonstart hingelegt - und wollen den Platz an der Sonne natürlich verteidigen. Die Falken hingegen möchten den Aufschwung des vergangenen Wochenendes fortsetzen. Am Ende jubeln die Gastgeber. Sie siegen mit 6:3.
Bei der Aufstellung gibt es kleine Änderungen. Erstmals wirken auf Heilbronner Seite Samuel Soramies und Michael Knaub mit, dafür muss Louis Brune wegen einer leichten Muskelverletzung passen. Primär wird es für die Falken darum gehen, die Aktionsräume von Freiburgs Top-Duo Cam Spiro und Luke Pither einzuengen.
Heilbronner Falken beißen zurück
Beide Teams starten ohne großes Abtasten in die Partie. Chancen hüben wie drüben, die Heilbronner Falken mit einem leichten Übergewicht. Sie versäumen es allerdings einen Treffer zu erzielen. Anders die Gäste. Einen Fehler von Falken-Youngster Tobias Möller nutzen sie zum Konter, und Nikolas Linsenmaier lässt sich die Chance nicht entgehen. Kurz danach Powerplay Falken.
Das entwickelt sich zum Spiel Yannik Valenti gegen Ben Meisner im EHC-Gehäuse. Sieger bleibt Freiburgs Goalie. Kaum wieder komplett nächster Fehler der Falken. In der Rückwärtsbewegung stoßen Kevin Maginot und Corey Mapes zusammen, die Breisgauer sagen danke: Linsenmaier zum Zweiten. Aber die Hausherren schlagen zurück. Pierre Preto und Alex Nikiforuk in Überzahl schlagen innerhalb von drei Minuten zurück. Mit dem 2:2 geht's in die Pause.
Heilbronner Falken setzen nach
Im Mittelabschnitt drängen die Heilbronner Falken auf eine Vorentscheidung. Mit Erfolg. Preto steht in der 22. Minute goldrichtig für den Rebound. Jetzt sind die Unterländer richtig heiß, es geht eigentlich nur noch in Richtung Gäste-Tor. Valenti im Powerplay und Jan Pavlu erhöhen auf 5:2. Eine Demonstration der eigenen Stärke. Die Schussbilanz in diesem Drittel: 19 zu 4 für die Hausherren.
Im letzten Abschnitt lassen es die Heilbronner Falken gemütlicher angehen, verlegen sich auf Ergebnisverwaltung, anstatt den sechsten Treffer nachzulegen. Das geht gut bis zur 53. Minute, da erzielen die Gäste bei doppelter Überzahl das 3:5. Wird es nochmals spannend? Nein, denn Kapitän Derek Damon macht in der 55. Minute in Unterzahl das 6:3. Das ist der Sieg.
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