Kommentar
Falsche Informationspolitik der Heilbronner Falken
VonMarc Thorwartlschließen
Während andere DEL2-Vereine Personalentscheidungen offen kommunizieren, schweigt man bei den Unterländern.
Vier Spieler haben die Heilbronner Falken für die kommende Saison unter Vertrag. Mit Justin Kirsch hätte der fünfte hinzukommen sollen - doch der entschied sich für einen Wechsel innerhalb der Liga. Wohin? Die Spatzen pfeifen es in den Sozialen Medien längst von den Dächern, dass er in Kassel angeheuert haben soll. Ebenso verlautet dort, dass Kyle Helms die Falken verlässt.
Das ist die Crux der modernen Internet-Gesellschaft. Eine Flut ungefilterter Informationen wird ins Netz gestellt - mit mehr oder weniger Wahrheitsgehalt. Während andere Vereine darauf reagiert haben und offen Personalentscheidungen kommunizieren, hüllen sich die Falken in Schweigen.
Heilbronner Falken können sich an Bayreuth orientieren
Natürlich sind sie nicht verpflichtet, Wasserstandsmeldungen über Verhandlungen mit potenziellen Neuzugängen zu vermelden, das sind Interna, die niemanden außer die Beteiligten etwas angehen. Doch Bekanntgaben über feststehende Abgänge müssten zwingend erfolgen.
Es geht dabei ja nicht darum, Spieler bloßzustellen oder zu diskreditieren, sondern um Klarheit zu schaffen. So haben beispielsweise die Liga-Konkurrenten Bayreuth oder Bad Nauheim direkt nach Saisonende bekanntgegeben, mit welchen Spielern nicht mehr geplant wird. Das ist der bedeutend bessere Weg. Niemandem ist geholfen, wenn die Falken Fakten erst dann vermelden, wenn sie bereits vorab allgemein bekannt sind.
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