So hart trainiert wie nie zuvor

Dieser Heilbronner Falke will in seiner ersten DEL2-Saison von Beginn an Vollgas geben

  • Marc Thorwartl
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In seinem ersten Jahr als Eishockey-Profi will sich Louis Brune über die Heilbronner Falken für höhere Aufgaben bei den Adler Mannheim empfehlen.

Louis Brune blickt zuversichtlich nach vorne.

In der vergangenen Saison kam Louis Brune ganz unverhofft zu seinen ersten Einsätzen im Eishockey-Profibereich. Wegen der Verletzungsmisere sowohl bei dem DEL2-Verein Heilbronner Falken als auch beim DEL-Klub Adler Mannheim musste der Jungadler in der Vorbereitung erst bei den Unterländern, während der Saison dann bei den Kurpfälzern einspringen.

Und er hat Blut geleckt: "Ich erwarte von mir, dass ich mein komplettes Leistungsspektrum von Beginn an abrufe. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so, da verlief der Start immer ein bisschen holprig, und ich brauchte ich immer ein paar Wochen, bis es lief. Ich werde mein Bestes geben und schaue, was auf mich zukommt."

Der Heilbronner Falke hat viele Qualitäten

Wenn er über seine letztjährigen Einsätze in der DEL berichtet, kommt er ins Schwärmen: "Es war eine sehr gute Erfahrung, vor allem, weil ich gesehen habe, dass man seine Chance bekommt, wenn man sich richtig reinhängt. Das hat mich noch stärker motiviert. Ich bin immer bereit, werde bei den Heilbronner Falken alles geben. Durch gute Leistungen hier, kann ich mich für weitere Einsätze bei den Adler Mannheim empfehlen."

Louis Brune: Vergangene Saison nur sporadisch, jetzt fest im Falken-Team.

Beim DEL-Gastspiel zeigte er seine Stärken: Offensivdrang, schneller Zug zum Tor, guter Schuss, Torgefährlichkeit und aggressives Spiel. Zudem ist er robust gebaut - und scheute deshalb auch keinen harten Körperkontakt. "Gerade im Profibereich erwarte ich, dass es viel körperbetonter zugeht, und ich bin darauf vorbereitet."

Der Heilbronner Falken gibt Entwarnung

Um seinen Traum, auf absehbare Zeit fest im Kader der Adler zu stehen, zu verwirklichen, hat er diesen Sommer noch mehr und härter als zuvor trainiert: "Die Adler-Saison war noch nicht abgeschlossen, da begann für uns junge Spieler das Sommertraining. So haben wir körperlich gar nicht abgebaut, sondern sind voll im Training geblieben."

Doch dann kam eine unerwartet Zwangspause. Das Prospect Camp in Mannheim musste er abbrechen. Das Knie zwickte. Aber der 19-Jährige gab sofort Entwarnung: "Es wurde im MRT untersucht. Es ist nichts Schlimmes, ich soll das Knie nur diese Woche schonen, danach kann ich wieder voll trainieren. Dem Saisonstart bei den Heilbronner Falken steht nichts im Weg."

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