Deutlich verbessert
Falken sind das bessere Team - verlieren aber gegen die Löwen
VonMarc Thorwartlschließen
Die Niederlage in Frankfurt bekommt einen ganz bitteren Beigeschmack durch fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen.
Heute müssen die Heilbronner Falken in der DEL2 bei den Löwen Frankfurt antreten. Dem Topfavoriten der Liga. Dass das aber keinen Freibrief bedeutet, mussten die Löwen am Freitag zu Saisonbeginn feststellen, als sie bei den Kassel Huskies unterlagen.
Die Heilbronner Falken hatten ebenfalls eine Niederlage erlitten. Somit steht bereits vor der Partie fest: Einer der beiden Vereine wird sich nach dem Spiel am Ende der Tabelle einordnen. Eigentlich müssen beide gewinnen.
Heilbronner Falken unter Druck
Die Hausherren kommen mit dem Druck gut klar und geben gleich zu Beginn mächtig Gas. Die Heilbronner Falken sind in der eigenen Abwehrzone eingeschnürt. Kein Wunder, dass es irgendwann im Kasten klingelt. Mit einem Schuss ins lange Eck sorgt Steven Delisle für das 1:0 (7.).
Auch danach der Druck der Frankfurter Löwen unvermindert hoch. Die Heilbronner Falken halten aber dagegen, doch viele Chancen können sie sich nicht erspielen -und dann sollten so hochkarätige wie die von Bryce Gervais - er taucht ganz allein vor dem Frankfurter Keeper auf - auch verwertet werden. Kurz vor Ende des Drittels erhöhen die Hessen in Überzahl auf 2:0. Das wird eine ganz schwere Kiste.
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Heilbronner Falken treffen im Powerplay
Die Aufgabe wird im zweiten Drittel nicht einfacher, da sich Torhüter Mirko Pantkowski einen bösen Schnitzer leistet und einen harmlosen Puck aus der Fanghand ins Tor fallen lässt. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als sich die Heilbronner Falken gerade aus der Umklammerung der Löwen gelöst hatten.
Aber vielleicht geht ja mal was im Powerplay? Und wie. Direktabnahme Yannik Valenti und nur 45 Sekunden später steht es 3:1. Jetzt die Heilbronner Falken mit der zweiten Luft. Wieder Strafe Frankfurt - wieder Tor Heilbronn. Stefan Della Rovere drückt den Puck über die Linie. Kurz darauf Penalty für die Falken. Bryce Gervais verwandelt eiskalt, 3:3, die Partie ist wieder völlig offen.
Heilbronner Falken das bessere Team
Im letzten Abschnitt spielt dann eigentlich nur noch ein Team: das der Heilbronner Falken. Es erarbeitet sich eine Vielzahl an sehr guten Möglichkeiten. Die Beste vergibt Alex Nikiforuk in Unterzahl, als er sich nur noch die Ecke aussuchen muss, dann aber am Keeper scheitert.
Dann entscheiden die Referees die Partie zugunsten der Hausherren. Erst wird ein Foul an dem durch gebrochenen Derek Damon nicht gegeben, dann entscheiden sie auf der anderen Seite für einen Treffer der Hessen, bei dem Pantkowski im Tor behindert wird. Die Falken versuchen alles, nehmen den Keeper vom Eis und kassieren noch einen Empty-Net-Treffer.
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