18-Jähriger greift nach Junioren-WM-Titel

K1: "Gürtel-Tier" Ajeti steigt wieder in den Ring

  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
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Der Hohenloher Ergjan Ajeti sammelt Gürtel wie andere Briefmarken - am 17. September soll der des Junioren-Weltmeisters dazu kommen.

"Gürtel-Tier": Drei hat Ergjan Ajeti schon.

Zurückhaltend ist er, fast schon schüchtern. Aber nur außerhalb seines Reviers. Denn im Ring wird er zum Tier, zum "Gürtel-Tier". Drei dieser begehrten Gürtel hat sich der junge K1-Kämpfer Ergjan Ajeti (Team Mehdi) schon gesichert. Der 18-Jährige aus Öhringen-Cappel ist internationaler Schweizer Meister (WKU), internationaler deutscher Meister (WFMC Pro) und deutscher Juniorenmeister (AFSO). Jetzt greift er nach den Sternen!

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Am 17. September kämpft Ajeti um den Junioren-Weltmeistertitel der WFMC in der Klasse bis 75 Kilo. Sein Gegner bei der "Night of the Warrior" in der Neckarsulmer Sulmturnhalle: Thommy Schon. Obwohl der ebenfalls 18-jährige Niederländer bislang nur einen seiner zehn Fights verloren hat, ist sich Ajeti sicher: "Der Kampf wird nicht über die volle Distanz von fünf Runden gehen."

Die forsche Ankündigung ist berechtigt. Schließlich enden die meisten seiner Auftritte mit spektakulären Knockouts, was dem Verfahrensmechaniker-Azubi den Namen "Killergjan" eingebracht hat. Außerdem: "Ich werde immer besser." Vor allem boxerisch hat er sich weiter entwickelt - das ständige Training bei der Boxabteilung der Neckarsulmer Sport-Union zahlt sich eben aus. Thommy Schon wird der erste sein, der das zu spüren bekommt...

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