Saisonstart, der hoffen lässt
Die Cleverness fehlt (noch): Eisbären Heilbronn unterliegen knapp in Zweibrücken
VonOlaf Kubasikschließen
Die junge Truppe der HEC Eisbären Heilbronn hat gegen den EHC Zweibrücken alles gegeben, unterliegt dem Meisterschaftsfavoriten allerdings denkbar knapp.
Los geht's für die Wundertüte! Beim amtierenden Vizemeister EHC Zweibrücken starten die stark verjüngten HEC Eisbären Heilbronn am Sonntagabend in die neue Saison der Eishockey-Regionalliga Südwest. Der 4:7-Test vergangene Woche BEI GENAU DIESEM GEGNER, der zu den Meisterschaftsfavoriten zählt? Makulatur - denn: Die Eisbären sind nicht nur mit einer Rumpftruppe angetreten, sondern haben auch viel experimentiert. Das Liga-Ergebnis zählt also schlussendlich - und das lautet: eine denkbar knappes 4:2 für den haushohen Favoriten aus Zweibrücken.
Das Schöne, bei den Eisbären Heilbronn, die im Gegensatz zu vielen ihrer Liga-Gegner nicht großartig finanziell aufgerüstet haben: Sie haben Spaß am Eishockey. Mittlerweile-Oldie Daniel Brendle erklärt: "Wir spielen wesentlich befreiter, können uns entfalten und kassieren dadurch wesentlich weniger Strafzeiten."
HEC Eisbären Heilbronn: Das ist das Saisonziel!
Eisbären Heilbronn: Milan Maruschka steht in Zweibrücken an der Bande
Mit dem neuen Trainer-Gespann Pavol Jancovic und Milan Maruschka kommt der 29-Jährige Mitanführer der Eisbären-Rasselbande "top klar". Daniel Brendle: "Sie setzen völlig neue Akzente!" Gegen die Hornets aus Zweibrücken muss Jancovic allerdings passen - Maruschka betreut das Team. Brendle: "Ich kenne Milan seit 20 Jahren, vertraue ihm blind - er macht das hervorragend."
Aber rein geht's in die Partie der Eisbären Heilbronn: Die stehen strammer als die Schweizer Garde - und haben hinten ihren Giga-Goalie Andrew Hare. Doch irgendwann erwischt es bei all dem Hin und Her auch ihn - spät im ersten Drittel: 1:0 für Zweibrücken durch Maximilian Dörr (17.). Und damit geht es in die erste Pause.
Zweibrückens Maximilian Dörr lässt die Eisbären Heilbronn erneut verzweifeln
Kaum ist das zweite Drittel angepfiffen, stechen die Hornets erneut zu - und erhöhen im Überzahl-Spiel (Kevin Malez darbt auf der Strafbank) erneut durch Dörr auf 2:0 (23.). Die "Wundertüte" hält gegen die favorisierten Hornets mit, fällt aber immer wieder durch klitzekleine Nachlässigkeiten auf. Nächste Pause. Geht da noch was? Als Torhüter-Killer hat sich jedenfalls bislang kein Eisbär empfohlen...
Doch dann ist es Kevin Malez, der sein Herz in den Puck legt. Und bämm macht: nur noch 1:2 aus Sicht der Eisbären Heilbronn (41.). Danach Hektik ums Tor von Hare, aber der und seine Verteidigung haben das letztlich im Griff. Uff! Aber dann kommt das, was kommen muss: Das 3:1 durch Hornet Dustin Bauscher (54.). Als Stefano Rupp zum 2:3 anschließt, keimt nochmal Hoffnung bei den Eisbären Heilbronn auf. Ein Zweibrückener Empty-Net-Goal macht jedoch alle Träume zunichte...
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