Der Heilbronner kann am 4. Juni K1-Weltmeister werden

K.o.-Kampfansage von Jerome Heinz

  • Olaf Kubasik
    VonOlaf Kubasik
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Der 22-jährige Europameister hat sein Leben neu geordnet – und ist jetzt hungriger denn je.

Jerome Heinz: "Ich werde Mekhanikov in der zweiten oder dritten Runde ausknocken!"

Es ist ruhig geworden um den besten Kampfsportler der Region. Sein letzter Kampf? Die Punktniederlage vor knapp einem halben Jahr gegen den chinesischen "Cyborg" Zhou Wei bei der Mixfight-Gala in Frankfurt/Main. Es war die dritte in Folge für K1-Europameister Jerome Heinz von der Kickbox-Akademie Heilbronn. Hat er etwa das Handtuch geworfen? Mitnichten!

Der gelernte Anlagenmechaniker hat sein Leben neu geordnet, "im Kopf einiges geradegerückt". Und eine Ausbildung zum Justizvollzugsbeamten begonnen. Jetzt ist der 22-Jährige hungriger denn je – auf Kämpfe und Siege. Auch die anderen beiden Niederlagen in China gegen Guo Wenjie (bedingt durch einen Bandscheibenvorfall) und in Merseburg gegen Orhan Karalioglu ("Ich wollte nach der Verletzung zu früh zu viel!") sind abgehakt.

Jerome Heinz wird Europameister

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Jerome Heinz wird Europameister

Die ganze Konzentration gilt jetzt dem Russen Dimitri Mekhanikov. Gegen ihn wird Heinz am 4. Juni bei der Fightarena seines Gyms in der Kolbenschmidt-Arena um den vakanten Weltmeistertitel der WKU in der Klasse bis 90 Kilo antreten. Klare Kampfansage: "Ich werde Mekhanikov in der zweiten oder dritten Runde ausknocken!" Gelungen ist ihm das schon einmal vor eineinhalb Jahren. Damals ebnete ihm der spektakuläre K.o.-Sieg über eben diesen Russen den Weg zu TV-Verträgen und schließlich zum WKU-EM-Gürtel!

Rubriklistenbild: © Kubasik

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