HEC-Jugendvorstand Sellers spricht von betriebswirtschaftlichem Schaden

Eisbären-Aus hätte auch fatale Folgen für den HEC

  • Olaf Kubasik
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Die Eingliederung der Eisbären Heilbronn in den HEC ist für Jugendvorstand Kai Sellers alternativlos.

HEC-Jugendvorstand Kai Sellers kämpft für ein starkes Eishockey in Heilbronn.

Sollte die Eingliederung der Eisbären Heilbronn in den Heilbronner Eishockey Club (HEC) scheitern, wäre der Eishockey-Regionalligist Geschichte. Aber auch für den HEC hätte das fatale Folgen. Kai Sellers, Jugendvorstand und Trainer der Jungfalken, erklärt: "Bei uns entstünde dann ein betriebswirtschaftlicher Schaden!" Denn die Eisbären finanzieren bislang die Nachwuchsmannschaften des HEC mit. Sellers: "Wir bräuchten dann wieder Sponsoren, die die Lücke füllen - mit einer Summe, die allerdings beachtlich ist."

Hinzu kommt, dass es ohne Eisbären nicht gelingen wird, die ohnehin schwache Woman- und Manpower zu stärken. Sellers gesteht: "Wir sind chronisch unterbesetzt." Dank einer Eingliederung könnten die strukturell hervorragend aufgestellten Eisbären positive auf die Kinder- und Jugendarbeit einwirken. Aber darüber müssen die HEC-Mitglieder am 29. März bei ihrer Hauptversammlung entscheiden. Dieser blickt Sellers positiv entgegen: "Ich wüsste nicht, was dagegen spricht - es gibt keine Alternative!"

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