Kommentar zum vielsprechenden Eisbären-Triumvirat
Darum kann das Heilbronner Eishockey mit diesem Trio nur gewinnen
VonOlaf Kubasikschließen
Mit der Verpflichtung ihres Ex-Spielers Heiko Vogler als Trainer haben die im HEC integrierten Eisbären alles richtig gemacht.
Mit ihrem neuen Coach Heiko Vogler haben die Eisbären Heilbronn einen genialen Schachzug getätigt: Ihr Ex-Spieler der zuletzt neben dem Traineramt auch als Sportlicher Leiter beim Eishockey-Oberligisten ESC Sonthofen tätig war, genießt große Beliebtheit an seiner alten Wirkungsstätte. Und er hat mit Sonthofen bewiesen, dass er mit wenig Zutaten (Etat) gaaanz große Brötchen backen kann: In der Saison 2016/2017 sorgte er mit dem Erreichen des Playoff-Halbfinales für den größten sportlichen Erfolg des Oberallgäuer Klubs seit der Neugründung 1999.
Beim Heilbronner Regionalligisten trifft Vogler nun auf seinen uralten Mitstreiter und Freund Kai Sellers. Der Vorsitzende des Heilbronner Eishockey Clubs (HEC) bietet ihm als Fahrschul-Unternehmer berufliche Sicherheit und lässt ihm alle untereinander abgestimmten Freiheiten. Und dann ist da ja noch Sven Breiter, der als Dritter Vorsitzender von früh bis spät hinter den Kulissen werkelt - unter anderem in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heilbronn versucht, Top-Nachwuchsspieler zu holen. Indem er ihnen neben dem Sport ein Studium ermöglicht.
Breiter spielt zudem die nächste Saison noch aktiv unter Vogler, wird also definitiv sein verlängerter Arm auf dem Eis. Konstruktiver Austausch ist somit vorprogrammiert. Streitigkeiten? Fehlanzeige. Zumal beide die Liebe zur Perfektion eint - wie auch Sellers. Schließlich betonen alle Drei immer wieder: "Es ist wichtig, innerhalb des HEC eine Struktur aufzubauen." Sollte dem Triumvirat dieser unterschiedlichen Alpha-Männchen das gelingen, wird davon das gesamte Heilbronner Eishockey profitieren. Und zwar bis zu den Falken in der DEL2.
Eisbären: Dieser alte Bekannte wird neuer Trainer
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