Sieg in Nackenheim

Red Devils fegen den nächsten Gegner von der Matte

  • echo24.de Redaktion
    Vonecho24.de Redaktion
    schließen

Die Heilbronner gewinnen am Ende deutlich beim SV Alemannia Nackenheim.

Levan Metreveli auf der Matte.

Mit einem deutlichen 22:9-Sieg beim SV Alemannia Nackenheim konnten die Red Devils Heilbronn ihre Tabellenführung in der Bundesliga Nordwest vor dem SC Kleinostheim und dem ASV Mainz 88 verteidigen. Dabei erwiesen sich die Gastgeber, die in den ersten vier Kämpfen keinen einzigen Wertungspunkt erzielen konnten, lange Zeit nicht als der erwartet schwere Gegner.

Guter Start für die Red Devils Heilbronn

Bereits im ersten Kampf stellte Levan Metreveli die Weichen auf Sieg. Gegen Burak Demir benötigte er viereinhalb Minuten, um mit Technischer Überlegenheit die ersten vier Punkte für die Devils zu holen. Eduard Popp hatte mit seinem Gegner Robin Ferdinand zwar etwas mehr Mühe, doch auch er ließ keine Wertung für den Gegner zu und baute mit einem 7:0-Punktsieg den Vorsprung auf 6:0 aus.

Bildergalerie vom Top-Kampf der Red Devils gegen Mainz

-
-
-
-
Bildergalerie vom Top-Kampf der Red Devils gegen Mainz

Dustin Scherfs Arbeitstag auf der Nackenheimer Matte endete sogar schon nach 1:43 Minuten - so lange brauchte der Leipziger, um in der Greco-Klasse bis 61 Kilogramm vier Punkte gegen Lucas Günther zu holen. Da für die Klasse im Freistil bis 98 Kilogramm im Vorfeld ein Nachholkampf zwischen Ahmed Dudarov und Stefan Kehrer beantragt worden war, folgte als vierter und letzter Kampf vor der Pause gleich der 66-Kilogramm-Freistil-Kampf von George Bucur gegen Koray Cakici. Der Rumäne in Diensten der Devils tat es seinen Mannschaftskameraden gleich und besiegte seinen Kontrahenten nach 5:23 Minuten mit 16:0. Auch er holte damit vier Punkte, sodass die Heilbronner mit einem 14:0-Vorsprung in die Pause gingen.

Red Devils: Schlechter Start nach der Pause

Dass dies nach der Pause nicht so weitergehen würde, war allen Beteiligten klar, denn noch hatte Nackenheim die Asse Ruslan Kudrynets, Tamas Levai und Arkadiusz Kulynycz im Ärmel. Letzterer holte dann im ersten Kampf nach der Pause auch gleich die ersten drei Punkte für die Hausherren. Der Pole besiegte Bogdan Eismont 10:0 nach Punkten. Auch Ruslan Kudrynets konnte seinen Kampf gewinnen: Er gewann gegen Christian Fetzer mit 5:2 und holte zwei weitere Punkte zum 5:14.

Christian Maier sorgte im Anschluss dafür, dass der aufkeimende Hoffnungsschimmer bei den Gastgebern schnell wieder erlisch. Nach dreieinhalb Minuten hatte er Bekir Demir 15:0 besiegt und für sein Team auf 18:5 erhöht. Auch Kamal Malikov erwies sich erneut als Kurzarbeiter. Der Russe brauchte gegen Danilo Bauer 2:53 Minuten, ehe auch seine vier Punkte durch Technische Überlegenheit eingetütet waren.

Am Ende "souveräner Sieg" der Red Devils

Mit der 22:5-Führung im Rücken konnte Fabian Fritz im letzten Kampf ohne Druck gegen den Europameisterschafts-Dritten Tamas Levai auf die Matte gehen. Wer jedoch eine von Anfang an klare Sache zu Gunsten des Nackenheimers erwartet hatte, sah sich getäuscht. Fritz ging nach 52 Sekunden mit 1:0 in Führung und hielt dieses Ergebnis bis zur Pause, ehe Levai in den zweiten drei Minuten die Schlagzahl erhöhte und den Kampf nach 4:19 Minuten durch einen Schultersieg beendete.

"Wir haben heute souverän gewonnen und konnten die Leistungen vom Wochenende bestätigen. Es freut mich, dass wir unsere Tabellenführung verteidigen konnten. So wollen wir weitermachen und konzentrieren uns jetzt auf den Kampf am Samstag beim TV Aachen-Walheim", sagte Headcoach Andrei Puscas nach dem Ende. Aufgrund des deutlichen Sieges haben beide Teams auf den Nachholkampf zwischen Ahmed Dudarov und Stefan Kehrer verzichtet. "Der Kampf wird vom DRB wohl mit 0:0 gewertet und keines der Teams wird einen Punkt zugesprochen bekommen", erklärte Trainer Marcus Mackamul.

Auch interessant

Gegen Mainz: Stäbler führt Red Devils in siebten Himmel

Rubriklistenbild: © Tschamke