Nach Stotterstart von Arminia Bielefeld
Rüdiger Rehm reagiert auf „Raus“-Rufe
VonOlaf Kubasikschließen
Der Fleiner in Diensten des Fußball-Zweitligisten lässt sich von der Kritik an seiner Person nicht beirren – im Gegenteil…
Platz 17. Abstiegsrang. Und noch kein Sieg! Die Kritik am Trainer des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld wird lauter. Aus Internetforen - zum Beispiel aus dem von westfalenblatt.de - hallt es mittlerweile vermehrt: “Rehm raus, Rehm raus!“
Doch Rüdiger Rehm lässt sich davon nicht beirren. Der Fleiner erklärt gegenüber echo24.de: "Das ist eben so. Die Fans und das Umfeld in Bielefeld fiebern leidenschaftlich mit ihrem Verein. Daher ist es völlig normal, wenn etwas Unruhe aufkommt, wenn die Ergebnisse zunächst ausblieben, wie wir sie uns von Beginn an gewünscht hätten.“
Dass sein Job zur Debatte steht, er angezählt ist, glaubt Rehm nicht: „Der Klub hat vollstes Vertrauen zu mir und ich zu ihm.“ Aber woran liegt es, dass der Arminia-Motor noch so gehörig stottert? An Kleinigkeiten! Rehm: „Die Balance fehlt stellenweise. Stehen wir hinten gut, hapert es vorne an Durchschlagskraft – und umgekehrt.“
Daran gilt es nun zu arbeiten – „mit Hauptaugenmerk auf die Defensive“. Rüdiger Rehm ist davon überzeugt, dass so demnächst der erste Dreier eingefahren werden kann. DENN: „Wir haben in den letzten Tagen gut gearbeitet.“
Und dass es nicht immer nur schnell bergauf gehen kann, weiß er aus seiner Zeit als Co- und Cheftrainer bei der SG Sonnenhof Großaspach: „Wir haben den Verein zwar von einem Oberligisten zu einem Top-Drittligisten gemacht, aber das hat Jahre gedauert.“
Regelmäßig daheim: Auch in Bielefeld der Heimat verbunden
Wechselgründe: Darum ging Rehm nach Bielefeld

