Von Jordan über Ferrari bis Mercedes
Alle Formel-1-Boliden von Michael Schumacher – mit einem kam er nie ins Ziel
VonSönke Brederlowschließen
Alle Formel-1-Autos von Michael Schumacher – vom Jordan 191 über seine WM-Boliden von Benetton und Ferrari bis zum Mercedes F1 W03 von 2012.
Vom Jordan 191 bis zum Mercedes F1 W03: Die Formel-1-Karriere von Michael Schumacher ist eine beeindruckende Geschichte. 1991 gibt der junge Deutsche beim Großen Preis von Belgien im Jordan 191 sein Debüt. Das Rennen dauert für ihn nur wenige Meter, bevor die Kupplung versagt. Trotzdem beeindruckt der damals 22-Jährige mit seinem Talent und seiner Zielstrebigkeit.
Schon beim nächsten Rennen sitzt er im Benetton B191, mit dem er in Monza Fünfter wird. In der Saison 1992 beginnt er mit dem überarbeiteten B191B und erzielt früh seinen ersten Podestplatz. Kurz darauf folgt der Benetton B192, mit dem Schumacher im belgischen Spa seinen ersten Grand-Prix-Sieg feiert.
Der Benetton B193 bringt 1993 nur einen Sieg, doch 1994 gelingt ihm im B194 der erste WM-Titel – nach einem umstrittenen Finale mit Damon Hill. Der Benetton B195 sichert ihm 1995 den zweiten Titel in Folge und den ersten Sieg auf heimischem Boden. Danach wechselt Michael Schumacher zu Ferrari und startet ein neues Kapitel in seiner Formel-1-Karriere.
Der Ferrari F310 von 1996 ist schwierig zu fahren, doch er gewinnt trotzdem drei Rennen. Mit dem verbesserten F310B kämpft der Deutsche in der Saison 1997 bis zum letzten Rennen um die Weltmeisterschaft. Der Durchbruch gelingt allerdings er im Jahr 2000 mit dem Ferrari F1-2000, als Schumacher in Japan den ersten Fahrertitel für Ferrari seit 21 Jahren holt.
Es folgen die goldenen Jahre, mit denen sich Schumacher zum besten Rennfahrer aller Zeit macht: Mit dem F2001, F2002 und F2003-GA gewinnt der Kerpener drei weitere WM-Titel. Der überlegene Ferrari F2004 bringt ihn mit insgesamt 13 Siegen in 18 Rennen zum siebten und letzten Weltmeistertitel.
Nach der Saison 2006 verabschiedet sich Schumacher zunächst, kehrt Schumacher 2010 allerdings mit Mercedes zurück. Der MGP W01 und W02 sind noch nicht konkurrenzfähig. Erst im Mercedes F1 W03 in der Saison 2012 zeigt sich noch einmal ein letztes Aufblitzen seines Könnens: Pole in Monaco und Podium in Valencia. Es ist das finale Highlight einer einzigartigen Karriere. (SoBre)
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