Aufatmen am Freitag

Alle Termine gestrichen: Sorgen um Mercedes-Star vor Formel-1-GP

  • VonPhilipp Pachollek
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Mercedes-Pilot George Russell cancelte vor dem Grand Prix von Aserbaidschan sämtliche geplanten Termine. Doch dann konnten alle Beteiligten aufatmen.

Baku – Vor dem Großen Preis von Aserbaidschan (alle TV-Infos) hatte Mercedes-Pilot George Russell am Donnerstag, 18. September, alle Termine absagen müssen. Der 27-Jährige war laut dem Mercedes-Rennstall erkrankt und hatte sich „unwohl“ gefühlt. Russel verzichtete auf Medientermine, Sponsorentätigkeiten und den Track-Walk.

George Russell nimmt offenbar angeschlagen am Formel-1-Rennen in Baku teil.

Mercedes teilte mit, dass sich Russell ausruhen werde, um bis zum 1. Freien Training am Freitag, 19. September, einsatzbereit zu sein. Die Regularien besagen, dass die Formel-1-Piloten sämtlichen Trainings fernbleiben können, ohne beim eigentlichen Rennen aussetzen zu müssen. Voraussetzung ist jedoch die Teilnahme am Qualifying, danach dürfen keine Wechsel mehr vollzogen werden.

Sorgen um Mercedes-Star George Russel vor Formel-1-Rennen in Baku

Die genaue Krankheit Russells ist nicht bekannt, die Silberpfeile waren aber davon ausgegangen, den Briten schon im 1. Freien Training am Freitagmorgen, 19. September, einsetzen zu können. Und sie behielten recht, der potenzielle Ersatzmann und Routinier Valtteri Bottas muss nicht für den WM-Vierten einspringen.

Am Freitag mischte Russell mit heiserer Stimme, wie aus dem Boxfunk zu entnehmen war, wieder mit. Nachdem Russell beim 1. Freien Training auf Rang 4 mit einer Bestzeit von 1:43.257 Minuten gelandet war, konnte er beim 2. Freien Training mit einer Bestzeit von 1:41.770 Minuten einen Rang vorrücken. Direkt hinter ihm landete am Nachmittag Teamkollege Andrea Kimi Antonelli.

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Derweil teilte Russell mit, dass er in Baku mit einem Spezial-Helm antreten werde. Üblich ist sein Helm mit einem blauen Design gehalten, dies werde nun für das Rennen am Sonntag, 21. September, um die Abbildung von Meerestieren ergänzt. Hintergrund: Russell kooperiert mit der britischen Umweltorganisation Blue Marine Foundation. (pp)

Rubriklistenbild: © Dan Schiumarini/IMAGO