Schwere Lungenentzündung

Formel-1-Pilot unter Schock: Langjähriger Weggefährte ringt mit dem Tod

  • Sönke Brederlow
    VonSönke Brederlow
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Lewis Hamilton erlebt momentan beängstigende Stunden. Der Hund des Formel-1-Weltmeisters musste wiederbelebt werden und ringt mit dem Tod.

Update, 26. September, 12:57 Uhr: Am Freitagmittag hat sich Lewis Hamilton in den sozialen Netzwerken erneut zu Wort gemeldet. „Ich möchte euch alle auf dem Laufenden halten“, schrieb der Ferrari-Pilot und postete ein aktuelles Bild von Roscoe, der sich „erneut eine Lungenentzündung zugezogen hatte“ und deshalb unter Atemnot litt.

Lewis Hamilton bangt um das Leben seines Hundes Roscoe.

„Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und zur Beruhigung sediert, während er untersucht wurde. Dabei setzte sein Herz aus“, berichtet der Brite. Zwar gelang es den Tierärzten, den Vierbeiner wiederzubeleben, allerdings liegt er seither im Koma. „Wir wissen nicht, ob er wieder aufwachen wird“, macht Hamilton den Ernst der Lage deutlich. „Morgen werden wir versuchen, ihn aufzuwecken. Ich bin an seiner Seite und möchte euch allen für eure Gebete und eure Unterstützung danken.“

Formel-1-Weltmeister Hamilton bangt um seinen Hund

Erstmeldung, 25. September, 14:15 Uhr: Monaco – Er besitzt einen eigenen Pass für das Fahrerlager und begeistert rund 1,3 Millionen Follower auf Instagram: Roscoe, die fast 13 Jahre alte Bulldogge von Rekordweltmeister Lewis Hamilton, ist längst einer der heimlichen Stars der Formel 1. Doch nun bangt der 40-jährige Brite um das Leben seines Hundes!

Am Mittwochabend postete Hamilton in seiner Instagram-Story ein Bild von Roscoe, das allen Grund zur Sorge macht: Die Bulldogge liegt offenbar erneut in der Tierklinik, deutlich geschwächt und zugedeckt. „Es waren ein paar beängstigende Stunden“, schrieb Hamilton dazu. „Bitte denkt alle an Roscoe und betet für ihn.“

Hamilton-Hund Roscoe hat im April eine Lungenentzündung überstanden

Warum Roscoe aktuell wieder behandelt werden muss und wie es ihm mittlerweile geht, ließ der Ferrari-Pilot bislang offen. Schon im April dieses Jahres musste Hamilton um seinen treuen Begleiter zittern, als der Vierbeiner eine schwere Lungenentzündung zu überstehen hatte. Gut möglich, dass es sich nun um Spätfolgen handelt.

Doch auch wenn es Roscoe zwischendurch wieder „ziemlich gut“ ging, ist Hamilton bewusst, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist. Bulldoggen werden im Schnitt nur acht bis zehn Jahre alt – Roscoe feiert in wenigen Wochen seinen 13. Geburtstag. „Es ist ungewöhnlich, dass eine Bulldogge so alt wird“, erklärte der Formel-1-Pilot vor einiger Zeit.

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Das hielt den Briten allerdings nicht davon ab, seinen Hund mit zum Heimspiel nach Silverstone in England zu bringen und durch das Fahrerlager zu tragen. RTL-Reporter Heiko Waßer hatte ihn dafür scharf kritisiert und sogar von „Tierquälerei“ gesprochen. Hamilton zeigte sich von den Vorwürfen aber unbeeindruckt.

„Auch in Monza möchte ich ihn dabeihaben“, sagte er stattdessen. „Ich glaube, er wird in einem roten Ferrari-Umhang sehr gut aussehen.“ Am Ende blieb Roscoe dem Italien-GP aber wohl doch fern. Ob Hamilton seinen vierbeinigen Freund noch einmal mit ins Fahrerlager der Königsklasse bringen kann, werden die kommenden Tage und Wochen zeigen. (SoBre)

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