Traditionsrennen in Frankreich

Ex-Formel-1-Stars jagen Le-Mans-Sieg – auch ein Weltmeister war dabei

Mick Schumacher in Le Mans.
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Aus deutscher Sicht dürften wohl viele Augen auf Mick Schumacher gerichtet sein. Nach zwei dritten Plätzen in Serie zählt der 26-Jährige mit Alpine zu den Kandidaten für den Gesamtsieg.
Antonio Giovinazzi bei der Parade vor den 24 Stunden von Le Mans.
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Einer der etwas dagegen haben dürfte, ist Antonio Giovinazzi. Der Italiener fuhr von 2019 bis 2021 für Alfa Romeo in der Formel 1. Seit her ist er Ersatzfahrer für Ferrari. Seit 2023 ist Giovinazzi zudem als Werksfahrer in der WEC aktiv. Im selben Jahr gewann er auch die 24 Stunden von Le Mans. 2024 folgte ein dritter Platz.
Robert Kubrica posiert mit dem Michelin-Männchen.
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Auch der langjährige BMW-Pilot Robert Kubrica ist bei den 24 Stunden von Le Mans am Start. Der Pole pilotiert dabei ein Ferrari-Hypercar von AF Corse.
Kamui Kobyashi.
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2009 gab Kamui Kobayashi mit Toyota sein Formel-1-Debüt. Es folgten Stationen bei Sauber (2010 -2012) und Caterham (2014). 2016 kehrte der Japaner zu Toyota zurück – dieses Mal in der WEC. Dennoch konnte Kobayashi das Rennen bisher nur 2021 gewinnen. Im Vorjahr scheiterte der 39-Jährige knapp als Zweiter.
Nyck De Vries schreibt ein Autogramm.
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Einer seiner Teamkollegen war Nyck De Vries. Der Niederländer gab 2022 sein Formel-1-Debüt für Williams als Ersatz für den erkankten Alexander Albon. 2023 trat De Vries dann die Nachfoge von Pierre Gasley bei Alpha Tauri an. Allerdings ohne große Erfolge. Nach wenigen Rennen verlor der Niederländer sein Cockpit. Doch auch Le Mans ist für De Vries kein Neuland gewesen. Von 2019 bis 2022 startete er für unterschiedliche Teams.
Sebastian Buemi.
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Die Kombination aus Formel-1-Erfahrung und Red-Bull-Vergangenheit scheint bei Toyota hoch im Kurs zu stehen. Denn auch Sebastian Buemi erfüllt beide Kriterien. Der Schweizer fuhr von 2009 bis 2011 für das Junioren-Team der roten Bullen. Anschließend folgte der Wechsel zu Toyota in die WEC. In dieser Zeit gelangen Buemi vier Gesamtsiege – darunter zwei mit Fernando Alonso. Auch seine diesjährigen Teamkollegen bringen Formel-1-Erfahrung mit.
Brendon Hartley vor den 24 Stunden von Le Mans.
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Wie Buemi hat auch Brendon Hartly eine Vergangenheit bei den roten Bullen. 2017 und 2018 ging der Neuseeländer für Torro Rosso an den Start. Zuvor sammelte er schon viel Erfahrung auf der Langstrecke – unter anderem als Porsche-Werksfahrer. Mit dem deutschen Hersteller gewann er 2017 erstmals in Le Mans. Nach seinem Formel-1-Aus kehrte der Neuseeländer 2020 mit Toyota in die WEC zurück. 2020 und 2022 sicherte sich Hartley zwei weitere Gesamtsiege.
Kevin Magnussen bei den 24 Stunden von Le Mans.
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Für Kevin Magnussen ist es ebenfalls eine Rückkehr nach Le Mans. Der langjährige Formel-1-Pilot starte bereits 2021 gemeinsam mit seinem Vater Jan Magnussen für das dänische Team Hig Class Racing. Inzwischen ist der Däne Werksfahrer bei BMW und kämpft mit dem WRT-Team um den Gesamtsieg.
Jenson Button bei den 24 Stunden von Le Mans.
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Für den Formel-1-Weltmeister Jenson Button ist es bereits die vierte Le-Mans-Teilnahme. Sein Debüt gab der Brite 2018 am Steuer des LMP1-Boliden von SMP Racing. 2023 kehrte Button an Steuer eines umgebauten NASCAR-Cup-Fahrzeugs zurück. Seit 2024 pilotierte der 45-Jährige ein Porsche LMDh-Boliden vom Hertz Team Jota. In diesem Jahr setzt die Mannschaft ein Cadillac-Prototypen ein.
Sebastian Bourdais im Einsatz für das Hertz Team Jota.
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Das Auto teilt er sich dabei unter anderem mit Sebastian Bourdias. Der Franzose fuhr 2008 und 2009 für Torro Rosso in der Formel 1. Dort verlor er aber nach 2009 nach dem Deutschland-Rennen seinen Sitz. Parallel startete Bourdais aber auch für Peugeot in Le Mans. Sein Debüt bei dem Langstreckenklassiker gab er aber bereits 1999 in einem Porsche GT2. Seither ist er immer wieder im Fahrerfeld zu finden.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Die 24 Stunden von Le Mans sind eines der wichtigsten Rennen überhaupt. Viele Fahrer träumen von einem Sieg. Auch einige Ex-Formel-1-Piloten.

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