Teils spektakuläre Austragungsorte

Sportstätten bei Olympia liegen über 15.000 Kilometer auseinander

  • Marcel Schwenk
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Die Austragungsorte der verschiedenen Olympia-Wettkämpfe sind weit über das französische Festland verteilt – und teilweise sogar darüber hinaus.

Paris – Die Vorbereitungen sind nahezu beendet, die französische Sportministerin testete bereits das Wasser in der Seine und die Sportler*innen sind bereit – Olympia 2024 kann beginnen.

Olympia 2024: Sportstätten größtenteils in und um Paris

Am Freitag (26. Juli) werden die 33. Sommerspiele feierlich in der französischen Hauptstadt Paris eröffnet. Wenig überraschend befindet sich dort auch ein Großteil der 35 Sportstätten, an denen in den unterschiedlichsten Sportarten um die begehrten Medaillen konkurriert wird.

Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings. Die Fußball-Wettbewerbe, an denen auch die DFB-Frauen teilnehmen, werden über das ganze Land hinweg ausgetragen. Neben dem Pariser Prinzenpark, Heimstadion des ortsansässigen Spitzenklubs Paris Saint-Germain, wird auch in Lyon, Marseille, Nizza, Bordeaux, Nantes und Saint-Etienne gekickt.

Zwei Sportstätten der Olympischen Spiele: die Beachvolleyball-Anlage vor dem Eiffelturm (li.) sowie Teahupo‘o auf Tahiti (re.).

Olympia 2024: Surf-Wettbewerbe finden auf Tahiti statt

Manche Sportler*innen bekommen das französische Festland aber vermutlich gar nicht zu Gesicht. Denn die Surf-Wettbewerbe finden rund 15.700 Kilometer entfernt auf der anderen Seite der Welt statt. Genauer gesagt: In Teahupo’o, einem Ort auf Tahiti in dem Überseegebiet Französisch-Polynesien mitten im Pazifik.

„Die Entscheidung, die Surfwettbewerbe in Teahupo‘o auszutragen, entspricht dem Bestreben von Paris 2024, dass die Spiele in ganz Frankreich vertreten sein sollen“, wird die Auswahl, die „das reiche und vielfältige Erbe Frankreichs präsentieren“ soll, auf der offiziellen Website begründet.

Die 15 erfolgreichsten deutschen Sommer-Olympioniken aller Zeiten

Hermann Weingärtner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen an den Ringen. Er konnte insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen.
Andrea Pollack (hi.) bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Die Schwimmerin holte in ihrer Karriere dreimal Gold und dreimal Silber.
Dressurreiterin Nicole Uphoff sammelte bei Olympia vier Goldmedaillen ein.
Leichtathletin Bärbel Wöckel holte vier Goldmedaillen im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
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Olympia 2024 wartet mit teils spektakulären Austragungsorten auf

Schon seit Jahrzehnten gilt Teahupo‘o als einer der beliebtesten Spots für Surf-Wettbewerbe auf der ganzen Welt. So wird dort beispielsweise die World Surf Championship Tour ausgetragen.

Die Wettbewerbe dort können von der Küste aus verfolgt werden, da die Wellen schon vorher brechen. Und die Behausungen, in denen die Athlet*innen unterkommen, sind an die traditionellen polynesischen Häuser („Fares“) angelehnt, werden im Anschluss wieder entfernt und an anderen Orten den Einheimischen als Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt.

Doch Tahiti ist nicht der einzig spektakuläre Austragungsort bei den Olympischen Spielen. So finden die Beachvolleyball-Wettkämpfe unmittelbar vor dem Eiffelturm, dem wohl berühmtesten Wahrzeichen des Landes, statt. Und das Schloss Versailles dient als Austragungsort für Reiten sowie den Modernen Fünfkampf. Aber welcher TV-Sender überträgt eigentlich an welchem Tag? (masc)

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